#Werbung für vorgezogene Frühlingsfreuden

Habt ihr es auch schon bemerkt?

Am Abend bleibt es jetzt spürbar länger hell. Vor ein paar Tagen habe ich die ersten Wildgänse nach Norden ziehen sehen. Mit lautem Geschnatter und voller Vorfreude auf die wärmere Jahreszeit sind sie in ihrer ganz eigenen Choreographie durch die Luft gezogen. Und dann habe ich heute gelesen, dass in der Nachbarschaft schon der erste Storch eingetroffen ist…

Nun verweile ich ja schon etwas länger auf dieser Welt und weiß genau, bis der Frühling so richtig bei uns angekommen ist, wird es noch eine Weile dauern. In den letzten Jahren kam der Winter erst Ende Januar und im Februar bei uns so richtig an und blieb dann bis weit in den März hinein.

Es gibt aber Rezepte, um die lange Wartezeit zu überbrücken. In diesem Jahr heißt meins HYAZINTHEN!

Es gibt sie in weiß, rosa, blau, rot, lila, zartgelb oder tieforange, gefüllt oder ganz einfach und schlicht. In allen Gartenabteilungen findet man bereits zum Weihnachtsgeschäft eine große Auswahl von vorgetriebenen Hyazinthenzwiebeln. Auch wenn zu Beginn nur einige grüne Blattspitzen und ein grüner, noch ganz dicht geschlossener Blütenansatz hervorlugt – im warmen Wohnzimmer wächst und gedeiht die Pflanze und schon bald zeigen sich wunderschöne Blüten.

Aber Vorsicht: zu viel Wasser mag die Hyazinthe nicht so gern, dann droht die Zwiebel zu faulen. Bei zu viel Licht und Wärme wird sie schnell gakelig und die üppige Blüte kann sich auf ihrem Stängel nicht mehr halten.

Und der Duft? Hier scheiden sich die Geister. Was die Einen süß und betörend finden, kann für die Anderen eher unangenehm sein.

Für meine Hyazinthen geht es nach ein paar Tagen Innenaufenthalt ab auf die Terrasse. Dort leben sie an frostfreien Tagen noch lange. Und wenn sie schließlich verblüht sind – vielleicht ist dann der Frühling da!!