#Werbung für den Erhalt von Kulturdenkmälern und Fachwerkskunst

Wernigerode im Harz war unser Ziel. Um dem Autobahneinerlei und den Baustellen zu entkommen, sind wir die letzten Kilometer auf der B 242 durch den Harz gefahren.

Und mittendrin im grünen Mittelgebirge kam plötzlich der Hinweis auf „Sorge“* und „Elend“**.

Mit Sicherheit sorgen diese Namen nicht nur bei uns erst einmal für Heiterkeit! Allerdings liegen in diesem Fall Sorge und Elend in idyllischer Umgebung, fern von Lärm und Großstadtrummel. Das kann nicht wirklich übel sein…

Wir sind in den Harz gefahren, weil wir durch Erzählungen im Bekanntenkreis und durch Zeitungsartikel auf die bunte Stadt am Harz Wernigerode und die UN-Kulturerbestadt Quedlinburg neugierig geworden sind.

Und wir wurden nicht enttäuscht!

Wernigerode mit seinem historischen Stadtkern, mit dem wunderschönen Rathaus, dem kleinsten Haus und dem schiefen Haus inmitten all der liebevoll restaurierten Fachwerkhäuser war ein Erlebnis. Und hoch über allem thronte das Schloss, ein malerischer Anblick!

Der Marktplatz mit Brunnen und Rathaus
Das kleinste Haus
Das schiefe Haus
Schloss Wernigerode

Auch wenn wir zunächst dachten, all diese Fachwerkkunst sei nicht zu toppen, wurden wir eines Besseren belehrt.

Quedlinburg ist zu Recht seit 1994 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen worden. In dem mehr als 1000 Jahre alten Städtchen erzählen 2069 Fachwerkhäuser, Villen der Gründerzeit und des Jugendstils und Gebäude aus der Romantik von der Geschichte und der Kultur vergangener Zeiten.

Wunderschöne  Bilder und Impressionen habe ich mit nach Hause genommen. Und wieder einmal die Gewissheit, dass man bei einem ersten Besuch nur einen kleinen Gesamteindruck bekommen kann. Nächstes Mal nehme ich mir viel mehr Zeit mit ins Gepäck!!

*Sorge bedeutet ursprünglich Ort im Grenzgebiet (Zarge) und ist ein kleines Dorf mit etwa 100 Einwohnern im Oberharz.

**Elend ist ein etwa 400 Einwohner großes Harzdörfchen in der Nähe des Brockens, mit 1141m die höchste Erhebung in der Region.