Es soll gleich vorweg gesagt werden:

Hierbei handelt es sich um meine ganz persönliche Radfahrsaison. Und die ist nun mal nicht ganzjährig, wie bei vielen begeisterten Radfahrern und Radlerinnen. Ich brauche zum Radfahren einigermaßen angenehme Temperaturen, nicht zu viel Wind, natürlich keinen Regen und ein Ziel, das mich reizt und motiviert.

Ich fahre gerne mit dem Rad.

Gelernt habe ich das Radfahren vor vielen Jahren in einem kleinen Eifeldorf, mit wenig Verkehr und um einfach so rumzuradeln, nur zum Vergnügen.

Danach habe ich viele Jahre lang auf der Höhe gewohnt, mit toller Aussicht und mit mühsamem Nachhauseweg, wenn man sein Gefährt, nach einer Tour müde und durstig, den Berg hinauf schieben musste. Als dann die Kindlein kamen – eins, zwei, drei und vier-  war die Fortbewegung per Rad lange kein Thema mehr.

Es kam wie es kommen musste, das Vehikel stand meistens im Schuppen und rostete vor sich hin…

Doch Zeiten ändern sich. Es folgten ein Umzug, die Bekanntschaft mit einem radfahrbegeisterten Menschen und,  ja, auch die Verbreitung der motorisierten Fahrräder.

Ich wurde stolze Besitzerin eines Pedelecs, im Volksmund E-Bike genannt. Und bin bei meinen ersten Fahrversuchen gleich zweimal heftig gestürzt.

Ja, ich habe es langsam und vorsichtig angehen lassen. Und nein, ich bin nicht gleich losgerast. Ich habe einfach trotz umfassender Beratung und trotz Probefahren das falsche Rad gehabt! Wir haben uns schlicht und ergreifend nicht lieben gelernt!

Mittlerweile habe ich eine wunderbare Beziehung zu zwei anderen Rädern, einem ganz und gar normalen, um kurze Strecken in der Ebene zu fahren und zu einem kleinen, meiner Körpergröße entsprechendem Rad mit einem Reifendurchmesser von 20 Zoll, mit dem ich anspruchsvollere Strecken locker meistere.

Seitdem habe ich unfallfrei schon mehrere, wunderschöne Radausflüge unternommen und ich hoffe, es werden noch viele weitere dazukommen.

Meine Saison geht ja gerade erst los!!