Refugium-Blau

vom Leben einer jungen Alten

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Frühlingsboten

Hui, wie tobte gestern der Sturm! Gott sei Dank war das Rhein-Main-Gebiet doch im Großen und Ganzen verschont.

Und habt ihr auch gehört, dass die Wintermonate bisher viel zu dunkel, viel zu nass, viel zu ungemütlich waren? Und so scheint es weiter zu gehen…

Ist es da nicht wunderschön, dass es jetzt allüberall Frühlingsboten gibt? Es wird mir ganz anders ums Herz, wenn ich die sonnengelben Narzissen sehe, die bunte Vielfalt der Primeln, den betörenden Duft der Hyazinthen rieche, draußen im Vorgarten die kleinen Stiefmütterchen bereits dicke Knospen haben, auf der Wiese die Gänseblümchen blühen.

Habt ihr auch schon das frühlingsverheißende Vogelgezwitscher vernommen? Und dieTage werden länger, abends ist es schon deutlich zu spüren.

Da wird es doch zumindest in mir drinnen hell und licht!!

Treffpunkt55

So sieht es im Moment aus – Das Bild auf der Startseite der neuen Homepage. Aber viel mehr ist da auch noch nicht vorhanden. Ich bastele, experimentiere, probiere aus. Und scheitere. Und fange noch einmal von vorne an…

Also werde ich mal wieder meinen persönlichen „Systemberater“ hinzuziehen müssen.

Aber wie auch immer – mein Projekt geht schrittchenweise weiter. Nachdem am vergangenen Freitag schon liebe Freunde mit mir den Start gefeiert haben, mich in meinem Vorhaben bestätigt und Unterstützung zugesagt haben, bin ich neu motiviert.

Jetzt ist Kleinarbeit angesagt um offene Fragen zu klären und ich werde meine Kreise weiter ziehen…

Hallo Welt*,  ich komme!!

 

*Naja, zumindest: Hallo Mainz

Huhu, da bin ich wieder

Ein paar Tage lang war ich verschollen. Das bedeutet allerdings ganz und gar nicht, dass ich untätig war.

Im Gegenteil: Heimlich (nicht so ganz), still (auch nicht wirklich) und leise (das schon gar nicht) habe ich mein Projekt zum Leben erweckt.

Es heißt jetzt Treffpunkt55 und schon bald werdet ihr mehr darüber erfahren.

Ich bin schon ganz gespannt auf das, was kommt. Ihr hoffentlich auch!!

Vitamine gegen das Wintergrau

Mir fehlt die Sonne! Tag für Tag in das Wintergrau zu schauen macht mich müde, ich fühle mich etwas saft- und kraftlos. Aber wir wissen ja alle was dagegen zu tun ist…

An Bewegungsmangel kann es bei mir derzeit nicht liegen. Also: Ernährungsgewohnheiten überprüfen. Mal wieder!

Mein Blick fällt auf eine Schüssel, prall gefüllt mit Zitrusfrüchten. Bei näherer Betrachtung sehen diese aber nicht mehr wirklich einladend aus. Es ist so: Beim Einkaufen lachen sie mich an, diese leuchtend gelben oder orangefarbenen, prallen, schon bei purem Anblick gesundheitsversprechenden Kugeln. Da sie in größeren Gebinden, eingefangen in Netze, meist günstiger zu erwerben sind, schlage ich dann zu. Zuhause esse ich dann mit Genuss ein, zwei, manchmal auch drei oder vier Früchte. Und der Rest? Liegt und liegt und liegt. Und wenn sie nicht schimmeln dann trocknen sie leise vor sich hin. Und dann habe ich keine Lust mehr sie zu essen.

Deshalb mache ich heute Saft! 1 Grapefruit, 1 Zitrone, 3 Orangen und 5 Mandarinen habe ich ausgepresst. Und dann noch etwas Rosmarin, Ingwer und Ananasminze* mit hineinpüriert.

Energie, du darfst kommen!!

 

*Ananasminze ist ein Duft- und Würzkraut, verfügt über einen zarten Minzgeschmack und, wenn man die Blätter zwischen den Fingern reibt, einen dezenten Duft nach Ananas. Die Minze trotzt unseren winterlichen Klimaverhältnissen und sieht mit ihrem panaschierten Laub einfach schön aus.

 

Nachtrag:   UND PLÖTZLICH KAM DIE SONNE! (((-:

Gute Vorsätze

Nein, ich habe mir keine guten Vorsätze für das neue Jahr vorgenommen. Das habe ich aufgegeben nachdem ich, wie so viele andere, feststellen durfte, dass nach dem 1. Januar das Leben nicht neu beginnt. Und trotzdem: Nachdem man wochenlang mehr oder weniger fixiert war auf das Großereignis Weihnachten, hat man jetzt den Kopf wieder frei für neue oder aber auch altbekannte Gedanken, Wünsche, Ziele.

Also keine guten Vorsätze mehr, aber vielleicht doch ein wenig Selbstoptimierung??!! Alle Jahre wieder stelle ich mich neuen (eigentlich den immer gleichen) Herausforderungen: Gesünder leben, wieder mehr sporteln, unangenehme Dinge nicht aufschieben, keine unnötigen Einkäufe tätigen…

Alles auf einmal, das geht natürlich nicht! Aber so nach und nach, immer mal wieder eine kleine oder große Herausforderung für die Woche annehmen…

Das müsste doch möglich sein!!

Huch! Ist denn schon der 3. ??

Habt ihr das Schlafdefizit der Silvesternacht schon ausgeglichen? Und seid ihr im neuen Jahr bereits angekommen?

Ich gestehe, ich noch nicht so richtig…  Die ersten beiden Tage des neuen Jahres habe ich mit „Extremschlumpfen“* verbracht. Der neue Kalender wurde in Besitz genommen  –  interessant wie schnell er sich mit bevorstehenden Terminen füllt.  Habe mir mal wieder einen Überblick im Kühlschrank verschafft  –  wer hat denn vor den Feiertagen soo viel eingekauft? Geräumt habe ich: Geschenkpapier wieder an Ort und Stelle verstaut, den Adventsteller abgeräumt, die erste Weihnachtsdekoration weg gepackt, Tannennadeln von der Terasse gekehrt…

Ich gestehe, ich mag die Vorweihnachtszeit, ab Januar sollte dann aber doch bitte der Frühling kommen…

*Extremschlumpfen bedeutet „Alles kann, nichts muss.“

Zwischen den Jahren

Ein bisschen aus der Zeit gefallen bin ich. Wochen- ja, fast schon monatelang haben mir Zettel und Listen den Weg hin zu dem alljährlichen Großereignis Weihnachten gezeigt. Plötzlich ist es vorbei!

Schön war’s. Trubelig und lebhaft war’s. Und ein bisschen stressig war es natürlich auch. Jetzt nutze ich die Zeit, die letzten Tage, die zurückliegenden Wochen und Monate, das spannende , fast schon vergangene Jahr zu verabschieden. Das tut mir gut! Und ich freue mich immer mehr auf den Weg, der jetzt vor mir liegt.

Vielleicht mache ich heute mal eine Liste!!

 

 

Weihnachtsgruß

Die Weihnachtszeit ist herangebrochen, es gibt keinen Grund Angst zu haben.
Zur Weihnachtszeit lassen wir das Licht herein und verbannen die Schatten
und in unserer Welt des Überflusses können wir ein freudiges Lächeln verbreiten.
Umarme die Welt zur Weihnachtszeit!

Auszug und Übersetzung aus „Do they know it’s Christmas“ 1984 von Bob Geldorf und Midge Ure für  „Band Aid“.

Ich wünsche euch allen eine wunderschöne, friedvolle Weihnachtszeit mit viel Zeit für euch und eure Lieben!!

Leise rieseln…

… die Tannennadeln!

Da steht er nun, mein Tannenbaum. Heute darf er, nach seinem fast dreiwöchigenTerassenaufenthalt,  endlich ins Haus. Bei diesem grau-feuchten Wetter freut sich sicherlich selbst ein Baum darüber…

Es war Liebe auf den ersten Blick! Ich sah ihn inmitten seiner Kollegen stehen, gerade gewachsen, schmal gebaut, so dass er sich perfekt in die für ihn vorgesehene Ecke einfügen würde, und gerade so groß, dass ich ihn gut ganz eigenständig in Griff bekommen würde. So schnell war die Entscheidung für den Kauf des Einen, des Besonderen, des zukünftigen Weihnachtsbaums, noch nie gefallen. Er musste es einfach sein!!

Die Überraschung kam als ich ihn liebevoll aus seinem Netz schälte, ihn wieder aus seiner Zwangsenge befreite, ihn erst einmal in einen Korb stellte und ganz sachte an eine geschützte Stelle schob: Er rieselte schon!! Noch nicht so ganz dolle, aber zu  diesem Zeitpunkt wollte ich so etwas überhaupt noch nicht sehen. Sch….ade! Gott sei Dank muss er dieses Jahr nicht gar so lange durchhalten.

Heute nun darf er ins Haus. Was soll ich sagen: Er rieselt immer noch, klar, wie sollte es auch anders sein… Er sieht auch schon so ein klein bisschen angetrocknet aus.  Aber: Noch hat er Nadeln. Und in Größe und Wuchs ist er immer noch perfekt. Ich hab ihn immer noch lieb und freue mich darauf, ihn bald in sein festliches Kleid zu stecken!!

 

 

Granatapfelpower

Na, habt ihr euch in dieser Saison auch schon mit Granatapfelsaft bekleckert??

Ich gebe zu, bevor man in den Genuss des herb-süßen Geschmacks kommt, muss etwas Zeit und Mühe investiert werden. Aber es lohnt sich! Ich mache es mittlerweile so:

-unbedingt Handschuhe und Schürze anziehen,

-Granatapfel auf abwaschbarem Brett halbieren,

-Schüssel ins Spülbecken stellen (Spritzer lassen sich dann leicht abspülen),

-von der Granatapfelhälfte vorsichtig Stück für Stück abbrechen, dann lassen sich die Kerne ganz leicht mit dem Fingern lösen.

Granatäpfel gelten als Symbol für Leben und Fruchtbarkeit, man sagt ihm eine große Heilkraft bei verschiedenen Krankheitsbildern nach, die allerdings nicht wirklich wissenschaftlich belegt sind. Gesund ist er aber wegen seiner Mineralstoffe auf jeden Fall. Und ich mag in der Zeit der vielen süßen Leckereien seinen säuerlichen Geschmack sehr gerne. Es gibt ihn bei mir in der Winterzeit oft zum Feldsalat, aber auch als Topping zu Vanilleeis oder weißer Schokoladenmousse.

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