Da dachte ich doch tatsächlich, ich käme ungeschoren davon… Täglich habe ich Ingwertee getrunken, Vitamine zu mir genommen und mir die Hände sorgfältig gewaschen, wenn ich von unterwegs wieder nach Hause gekommen bin. Und – schwupps! – hat es mich doch erwischt.

Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen und ein dicker Kopf lähmten mich und ich fühlte mich saft- und kraftlos. Jetzt geht es so langsam wieder und ich verspüre wieder einen Hauch von Energie. Also los zum Einkauf. Jetzt gibt’s Hühnersuppe. Besser spät als gar nicht und schaden tut’s sowieso nix.

Und so mache ich sie:

1 Zwiebel halbieren und in einer Pfanne anrösten.

In einem großen Topf mit leicht gesalzenem, kalten Wasser das Huhn aufsetzen.

Dann kommen klein geschnittenes Suppengemüse, die Zwiebel, klein gehackter Knoblauch und Ingwer sowie Chiliflocken dazu.

In einem Teebeutel (dann kann man alles ganz leicht wieder heraus fischen…) gebe ich 2 Lorbeerblätter, 3-4 Wacholderbeeren und Pfefferkörner in die Suppe.

Ich lasse alles eine gute Stunde lang köcheln. Dann nehme ich das Huhn heraus, lasse es etwas abkühlen und schneide das Fleisch in kleine Stücke. Teebeutel nicht vergessen!

In die Suppe gebe ich entweder Reis oder feine Suppennudeln. Wenn die Einlage gar ist, schmecke ich alles noch einmal ab und gebe das Fleisch wieder hinein.

Vor dem Servieren alles mit frischer, klein gehackter Petersilie bestreuen.

Gute Besserung!!