#Werbung für gesundes Essen, Vorratshaltung und alte Küchenlieblinge

Immer wenn ich viel unterwegs war, viel gesehen und erlebt habe, eine wahre Flut von Eindrücken meine Gehirnzellen umspült  und es Zeit braucht, bis diese Eindrücke sich in die entsprechenden „Gedankenablagefächer“ aufgeteilt haben  – 

immer dann brauche ich Zeit.

Dann muss mich erst einmal sortieren. Schauen, wo ich stehe und wohin ich gehen möchte.

Für genau diese Situationen habe ich für mich ein wunderbares hilfreiches Ritual entdeckt:

Meine kleine Küchenmeditation!

Und die geht so:

Ich durchsuche meinen Kühlschrank nach „vergessenem Gemüse“.

Wenn ihr jetzt nicht so ganz genau wisst, was ich damit meine:

Gesunde Ernährung ist mir wichtig und ich liebe Gemüse. Bei meinen Einkäufen decke ich mich dann ein und mit einer schönen Regelmäßigkeit landet ein Bund Suppengemüse in meinem Einkaufskorb. Karotten, Sellerie und Lauch sind regional, lagerfähig, vielseitig verwendbar und lecker. Zuhause wandert das Suppengemüse in die Gemüseschublade meines Kühlschranks, natürlich mit der Absicht, es so bald wie möglich zu verarbeiten.

Und dann –

Dann denke ich nicht daran, dass ich viel unterwegs bin, Einladungen wahrnehme oder die Essenszubereitung ganz, ganz fix gehen muss, zu schnell, um noch lange schnippeln zu müssen…

Das Gemüse liegt und liegt, schrumpelt etwas, welkt leicht vor sich hin und wartet…

Aber es kommt zuverlässig immer wieder ein Tag, an dem ich meinen Kopf aufräumen muss. Und dann geht’s los: Ich schäle und schneide und schnippele und schnippele…

Unentbehrlich für diese Aktion ist mein altes, kleines, aber heißgeliebtes Küchenmesserchen. Auch wenn wohlmeinende Küchenexperten mir zu größerem (und vielleicht auch schärferem)  Werkzeug raten, nein, es muss mein „Kneipchen“ sein.

Gut, es dauert eine Weile, bis ein Bund Suppengrün mit einem kleinen Messer in  Würfelchen zerlegt ist. Dann aber geht es mir gut! Meine Küchenmeditation hat wieder einmal Wirkung gezeigt!

Ich blicke stolz auf meinen Vorrat an bunten Gemüsewürfeln, die ich portionsweise einfriere und bei Bedarf blitzeschnell als gesunde Grundlage für Soßen und Suppen verwende oder mit Reis oder Nudeln zu einer leckeren Gemüsepfanne verarbeite.

Und das (fast) Allerschönste:

Mein Kopf ist wieder frei und kann mit neuen Plänen, Ideen und Eindrücken befüllt werden!!