Refugium-Blau

vom Leben einer jungen Alten

Das Auge des Herrn Van Gogh oder Faszination Vincent

#Werbung für einen besonderen Maler, sowie für Filme und Ausstellungen, die sein Andenken bewahren

Was macht die besondere Faszination der Bilder von Vincent van Gogh aus?

Ist es das Strahlen der Farben, die außergewöhnliche Maltechnik oder sind es die Intensität und die Kraft, die von seinen Werken ausgehen?

Ich fand die Bilder Van Goghs schon immer toll, eine echte Begeisterung erwachte allerdings, als ich ihnen in dem nach ihm benannten Museum in Amsterdam gegenüberstand.

Von Nahem betrachtet  -so weit es die Alarmanlagen zuließen-   flimmerten die bunten Farbtupfer, Striche, manchmal sogar Kleckse vor meinen Augen, um sich mit ein wenig Abstand zu einem wunderbaren Ganzen zu verbinden. Minutenlang verlor ich mich in die Betrachtung eines Auges bei seinem berühmten Selbstportrait: Grüntöne und Schwarz, ein bisschen Blau, einige Tupfer Braun und noch Ocker, oder doch Gelb? Und natürlich die weißen Flecken, die alles zum Leben erweckten. Ich war fasziniert!

Und damit bin ich nicht alleine. Das ist sicherlich auch der Grund, warum immer wieder das Leben des Malers, das bis heute geheimnisumwittert ist, in Filmen portraitiert wird.

2017 lief  „Loving Vincent“ in den Kinos, ein außergewöhnlicher Film, der auf der Grundlage seiner Gemälde ein Gesamtkunstwerk darstellte.

Ganz aktuell ist „Van Gogh- An der Schwelle zur Ewigkeit“ zu sehen:

https://www.cinema.de/film/van-gogh-an-der-schwelle-zur-ewigkeit,9538630.html

Mir war sehr wohl bekannt, dass hier versucht wird, die Welt und das Leben mit dem Blick Malers zu zeigen. Wir wissen, dass Vincent krank war. Ob es eine starke Depression war, eine bipolare Störung oder gar eine Schizophrenie, verstärkt durch übermäßigen Alkoholkonsum, das ist nicht wirklich bedeutsam. Es erklärt jedoch seine Getriebenheit, um nicht zu sagen Besessenheit und seine geistigen Verwirrungen. Es wurde versucht, eben dies mit der Kameraführung einzufangen. Die Bilder waren manchmal unscharf und vernebelt, sie kippten, wechselten abrupt das Motiv und erschienen tatsächlich wirr. Das war großartig und doch fühlte ich mich zunächst etwas überfordert.

Und trotzdem:

Eben diese Kameraführung brachte mir die Bedrängnis und die Nöte des Künstlers nahe. Ich konnte mich einfühlen und das war großartig!

Es gibt immer noch viele Geheimnisse zum Leben von Vincent Van Gogh. Man weiß nicht, ob er Selbstmord begangen hat oder ermordet wurde, seine Lebensumstände sind noch nicht ganz geklärt und möglicherweise sind bis heute noch nicht alle seine Werke entdeckt worden.

All diese Rätsel und auch die Faszination, die von seinen Bildern ausgeht, werden dafür sorgen, dass es auch zukünftig Filme, Berichte und Bücher geben wird.

Übrigens: Das Städel Museum in Frankfurt bereitet eine neue Ausstellung vor.

„Making van Gogh“ – Geschichte einer deutschen Liebe, 23.10.2019 –16.02.2020

https://www.staedelmuseum.de/de/vangogh

Darauf freue ich mich schon jetzt!!

Die Bildcollage und der Bildausschnitt entstanden auf Grundlage eigener Fotografien von der Wikipediaseite https://de.wikipedia.org/wiki/Vincent_van_Gogh


2 Kommentare

  1. WOW. Ein sehr, sehr beeindruckender Bericht!
    Wenn ich den Film noch nicht gesehen hätte, würde ich mich jetzt aber spurten.

    Freue mich schon auf die Ausstellung: „Making van Gogh“.

    Ich hoffe die Autorin von diesen Berichten begleitet mich.

    • Mara

      14. Mai 2019 at 8:40

      Das ist aber eine sehr nette Rückmeldung. ((-:
      Der gemeinsame Museumsbesuch wird fest eingeplant!!

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