Refugium-Blau

vom Leben einer jungen Alten

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 10)

Sammellust und Blütenzauber

#Werbung für Glassammelsurium und das, was man daraus machen kann

MINIMALISMUS heißt der neue Trend! Es gibt unzählig viele Bücher, Blogs und Artikel über das wohltuende Aufräumen. Natürlich ist es wichtig, unnötigen Ballast abzuwerfen. Auch ich möchte nicht in einer völlig zugestellten Umgebung leben, sondern bin auch in geschlossenen Räumen für Licht, Luft und Klarheit.

Es gibt Menschen, deren Ziel ist es mit nur 100 Dingen zurecht zu kommen. Und die Kernaussage einer angesagten Aufräummethode lautet: Trenne dich von dem, was dich nicht glücklich macht und erfüllt.

Nur –

mich machen mehr als 100 oder 333 Dinge glücklich!

So liebe ich zum Beispiel Glassachen. Flaschen und Fläschchen, leere Marmeladengläser in hübscher Form und diese süßen, kleinen Minigläschen.

Nicht alles landet in meinen Glasvorräten, nur das, was ich für formschön erachte und die Deckel dürfen nicht mit einem dauerhaft angebrachten Firmenlogo versehen sein. Aber ich kann euch versichern, auch so kommt im Laufe der Zeit einiges zusammen…

Vielleicht koche ich ja bald mal wieder Marmelade oder ich mache Saft und tatsächlich stelle ich gerne Chutneys her. Dann möchte ich meine Behältnisse entsprechend wählen und individuell gestalten können.

Jetzt allerdings müssen einige meiner Schätze für die aktuelle sommerliche Tischdeko herhalten.

Dazu brauche ich:

1kleines Tablett,

Gläschen und Fläschchen unterschiedlicher Größen,

und das Ergebnis eines Gartenrundgangs.

Und wenn dann nach ein paar Tagen die ersten Blüten verwelkt sind? Macht nix, einfach nach und nach durch frisches Wasser und neue Blüten ersetzen!

Sieht das nicht wunderschön aus??

Das Glück eines Regentags

#Werbung für Schlechtwetterzeiten, in dem Bewusstsein, dass bald die Sonne wieder scheint

Ich gebe es zu:

Für dieses Regenwetter heute bin ich verantwortlich!

Wenn ihr euch fragt warum? Es ist ganz einfach:

Ein paar Tage Auszeit und damit verbundenes Fernbleiben im Juni, mit wechselhaftem Wetter, das bedeutet gute Wachstumsbedingungen für Pflanzen. Ja, auch für Wildpflanzen und –kräuter, von mir heute wieder einfach Unkraut genannt!

Also auch für eins meiner „Lieblingsunkräuter“, die gemeine – und ich meine tatsächlich gemein – Ackerwinde. Diese hat in der kurzen Zeit meiner Abwesenheit die Rosen umwickelt, den Lavendel erobert und droht viele andere Pflanzen und Gewächse so zu umwickeln, dass ihnen vielleicht nicht der Erstickungstod droht, auf jeden Fall aber ein gesundes Wachstum bremst wird.

Tja, alles hat seinen Preis!

Also war ich gestern Stunden um Stunden im Garten.

Nun hatte ich mir mal vorgenommen, diese Tätigkeit nur noch wohldosiert auszuführen. Nach Möglichkeit nicht mehr als 2 bis 3 Arbeitsstunden pro Garteneinsatz, damit der Verdruss nicht übermächtig wird, mein Körper nicht rebelliert und die Säcke für den Wertstoffhof nicht zu schwer werden.

So weit – so vernünftig!

Gestern aber war dieser gute Vorsatz wieder einmal vergessen. Wo und wann soll man auch aufhören? Wenn ich doch in der feuchten Erde so gut nach Wurzeln buddeln kann… Und das Wetter gerade perfekt für eine solche Arbeit ist… Und ich immer, wenn ich aufhören sollte, gerade eine Ecke erblicke, um die ich mich dringend auch noch kümmern muss…

So kam es wie es kommen musste. Als ich nach vollendetem Tagwerk, dornenkratzerverziert und mückenstichpustelgeschmückt in den Abendruhemodus überging, wusste ich:

Nächstes Mal höchstens 2 Stunden! Oder 3! Alles tat mir weh!

Und deshalb regnet es heute.

Damit ich nicht in Versuchung gerate und brav bin und von drinnen ins satte, regennasse Grün schaue.

Und ich genieße es!

Endlich Zeit für dies und das. Unterlagen sortieren, Kleiderschrank aufräumen, Schubladen auswischen. Vielleicht für die längst fällige Steuererklärung?

Ach was! Bei Regenwetter sind auch die Freundinnen zuhause.

Dann hole ich mir mal das Telefon!!

Von Sorge, Elend und einem Kulturerbe

#Werbung für den Erhalt von Kulturdenkmälern und Fachwerkskunst

Wernigerode im Harz war unser Ziel. Um dem Autobahneinerlei und den Baustellen zu entkommen, sind wir die letzten Kilometer auf der B 242 durch den Harz gefahren.

Und mittendrin im grünen Mittelgebirge kam plötzlich der Hinweis auf „Sorge“* und „Elend“**.

Mit Sicherheit sorgen diese Namen nicht nur bei uns erst einmal für Heiterkeit! Allerdings liegen in diesem Fall Sorge und Elend in idyllischer Umgebung, fern von Lärm und Großstadtrummel. Das kann nicht wirklich übel sein…

Wir sind in den Harz gefahren, weil wir durch Erzählungen im Bekanntenkreis und durch Zeitungsartikel auf die bunte Stadt am Harz Wernigerode und die UN-Kulturerbestadt Quedlinburg neugierig geworden sind.

Und wir wurden nicht enttäuscht!

Wernigerode mit seinem historischen Stadtkern, mit dem wunderschönen Rathaus, dem kleinsten Haus und dem schiefen Haus inmitten all der liebevoll restaurierten Fachwerkhäuser war ein Erlebnis. Und hoch über allem thronte das Schloss, ein malerischer Anblick!

Der Marktplatz mit Brunnen und Rathaus
Das kleinste Haus
Das schiefe Haus
Schloss Wernigerode

Auch wenn wir zunächst dachten, all diese Fachwerkkunst sei nicht zu toppen, wurden wir eines Besseren belehrt.

Quedlinburg ist zu Recht seit 1994 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen worden. In dem mehr als 1000 Jahre alten Städtchen erzählen 2069 Fachwerkhäuser, Villen der Gründerzeit und des Jugendstils und Gebäude aus der Romantik von der Geschichte und der Kultur vergangener Zeiten.

Wunderschöne  Bilder und Impressionen habe ich mit nach Hause genommen. Und wieder einmal die Gewissheit, dass man bei einem ersten Besuch nur einen kleinen Gesamteindruck bekommen kann. Nächstes Mal nehme ich mir viel mehr Zeit mit ins Gepäck!!

*Sorge bedeutet ursprünglich Ort im Grenzgebiet (Zarge) und ist ein kleines Dorf mit etwa 100 Einwohnern im Oberharz.

**Elend ist ein etwa 400 Einwohner großes Harzdörfchen in der Nähe des Brockens, mit 1141m die höchste Erhebung in der Region.

Rhododendronblüten und Froschkonzert

#Werbung für die Renovierung und Erhaltung betagter Parkanlagen

Da staunte ich nicht schlecht, dass mein hessischer Begleiter, der gar nicht so weit entfernt wohnt, und sich in seiner heimischen Region doch recht gut auskennt, noch nie etwas von „Schloss Wolfsgarten“ gehört hat.

Es ist allerdings nachvollziehbar:

Das Schloss versteckt sich in einer weitläufigen Parklandschaft und ist von der in der Nähe vorbeiführenden Straße nicht zu entdecken. Bekannt ist „Schloss Wolfsgarten“ jedoch bei Naturliebhabern und Gartenfreunden.  

Seit seiner Fertigstellung 1724 war das Anwesen lange Zeit  eines der vielen Jagdschlösser der Landgrafen von Hessen-Darmstadt. Heute gehört es der Hessischen Hausstiftung und wird vom derzeitigen Landgrafen und dessen Frau weiter genutzt und restauriert.

Besonders der Park, in dem bedeutende Rhododendrenpflanzungen, einer der ersten japanischen Gärten in Deutschland und ein Teich zu finden sind, wird umsichtig wieder zu neuem Leben erweckt.

Jedes Jahr zur Rhododendrenblüte im späten Frühjahr und im Herbst zum „Fürstlichen Gartenfest“ wird der Park für Besucher geöffnet.

Und so kam es, dass mein hessischer Begleiter und ich bei strahlendem Sonnenschein, zusammen mit wahren Scharen von weiteren Besuchern zu Rhododendronblüte und Froschkonzert in den wunderschönen Park von „Schloss Wolfsgarten“ kamen.

Was ich euch leider nicht zu Gehör geben kann, euch aber ermutigen soll, im nächsten Frühjahr den Park zu besuchen, ist das, was dieser kleine Kerl da unten und viele, viele weitere Fröschlein veranstalteten. Ein Quakkonzert, wie ich es schöner noch nicht hören durfte!!

A rose is a rose is a rose…

#Werbung für einen anderen Blickwinkel und Rosen, Rosen, Rosen

Es ist wie es im Leben so ist:

Auf Schatten folgt Licht

Nach Regen kommt Sonnenschein

Es gibt doch unfassbar viele Redensarten und Sprüche mit ähnlichem Inhalt.

Eine Woche lang habe ich mich jetzt bodennah bemüht, der feindlichen Übernahme von Sauerklee, Disteln und Ackerwinde Einhalt zu gebieten.

Und was soll ich sagen! Ich war erfolgreich. Wenigstens für den Moment!

Also konnte ich mich stolz aufrichten und mein Haupt erheben, meinen Blickwinkel ändern.

Und was sehe ich:

Rosen, Rosen, Rosen! Gelb, rot, lila, rosa, apricotfarben…

„A rose is a rose is a rose“, diese immer wieder gern zitierte Aussage von Gertrude Stein kommt mir in den Sinn. Die Bedeutung ist wohl, dass etwas genau das ist, was es ist und nichts anderes.

Ist das so??

In meinem Garten gibt es eine Vielfalt von Rosen. Eine noch größere Vielfalt finde ich im Rosengarten des Stadtparks in Mainz. Und wer dann immer noch nicht genug hat, besucht die Rosentage in Eltville. Ganz bestimmt gibt es an vielen Orten und in vielen Gärten eine vielfältige Rosenpracht zu bewundern.

Ich jedoch gehe jetzt in meinen Garten und genieße…

Einfach zubetonieren und grün anstreichen!

#Werbung für eine hohe Frustrationstoleranz und Ausdauer

Da habe ich doch gerade erst ein Loblied auf unsere schöne Natur gesungen, schon wird meine Freude stark ausgebremst.

Schuld daran ist die oben ach so nett anzuschauende, dunkelrotblättrige, mit kleinen hübschen Blüten aufwartende, leider aber sehr nervende Pflanze namens Sauerklee (Oxalis corniculata).

Der Sauerklee liebt Pflasterfugen, Kiesbeete, Ecken und Winkel und schafft es, seine dünnen Pfahlwurzeln so tief in die Erde zu treiben, dass es mir nie gelingt, sie komplett zu entfernen. Er ist zudem ein wahrer Überlebenskünstler. Hitze und Dürre, Kälte und Wasserfluten – nichts kann ihm etwas anhaben. Und zu allem Überfluss bildet er in kleinen Schoten unzählige Samen, die sich beim Aufspringen in weitem Umkreis verbreiten.

Aber in diesem Jahr habe ich ihm den Kampf angesagt!

Ich krabbele herum und krieche umher, ich knie, hocke und sitze an allen möglichen und den unmöglichsten Stellen des Grundstücks und rupfe Sauerklee. Bis der Rücken jammert und die Gelenke schmerzen.

Das sind die Momente, in denen ich gar nicht gut auf die Natur zu sprechen bin. Das gilt auch dann, wenn die Disteln beharrlich immer und immer wieder austreiben oder die Ackerwinde sich im Garten breit macht und alles zu umschlingen droht.

„Einfach zubetonieren und grün anstreichen!“

war die tolle Idee, die neulich in einer kleinen Damenrunde von Knie- und Rückenschmerzen geplagter Gartenbesitzerinnen aufkam. Kichernd entwickelte sich dieser Gedanke weiter. Man könnte doch eine Art „Smartbeton“ erfinden, auf den man per Click blühende Landschaften  projizieren kann. Oder die jeweiligen Lieblingspflanzen in verschiedenen Farben. Oder einen kleinen japanischen Zen-Garten. Oder…oder…oder…

Wir hatten großen Spaß und danach ging es mir richtig gut!

Ich ging nach Hause.

Sauerklee rupfen.

Schönheiten am Wegesrand

#Werbung für Farbtupfer im Alltagseinerlei und Artenvielfalt

Schon hunderte Male bin ich diese Straße gefahren. 2 Kilometer hin, 2 Kilometer zurück. So wie man im tagtäglichen Einerlei halt Straßen entlang fährt. Und weil es so altbekannt und vertraut ist, fährt man meist vor sich hin, oft in Gedanken versunken.

Letzte Woche ist es dann passiert:

Plötzlich wurde meine Aufmerksamkeit geweckt! Rote Farbtupfer am Wegesrand! Noch vereinzelt, aber unschwer als Klatschmohn zu identifizieren.

Wie schön!

Wenn der Klatschmohn blüht, ist für mich der Sommer da.

Ich erinnere noch gut die Felder und Wiesen meiner Kindheit, bunt gesprenkelt, weil dort Schlüsselblumen, Sumpfdotterblumen, Licht- oder Kuckucksnelken, wilde Möhre, natürlich Unmengen von Löwenzahnblüten und viele andere Wiesenpflanzen das Grün in Grün der Gräser auflockerten.

Und an den Rainen der Getreidefelder blühten der Klatschmohn und meine Lieblinge: die Kornblumen in ihren verschiedenen Schattierungen von Blau.

Bis auf wenige Exemplare waren viele dieser Pflanzen so gut wie verschwunden. Der bunte Flickenteppich der Felder wich großen, mit Riesenfahrzeugen gut zu bewirtschaftenden Flächen, die oft wenigen Großbauern gehören. Der vermeintliche Segen von Unkrautvernichtungsmittel und Kunstdüngern hat sein Übriges dazu beigetragen, dass das Kunterbunt der Wild- und Wiesenblumen sich langsam aber stetig verabschiedete.

Gott sei Dank hat man gelernt! Es ist wieder stärker ins Bewusstsein gerückt, dass Insekten, besonders Bienen, auf diese Pflanzenvielfalt angewiesen sind, weil sie hier ihren Nektar beziehen. Die Pflanzen wiederum brauchen die Insekten zur Bestäubung und auch zum Verteilen der Samen, damit wird der Fortbestand der Artenvielfalt gesichert. Der größte Nutznießer heißt allerdings Mensch, das hat er leider etwas vergessen.

Aber es ist etwas passiert! Der Mensch beginnt, sich seiner Verantwortung bewusst zu werden und so nach und nach sind sie wieder da, die fast verschwundenen Schönheiten. Letzte Woche habe ich sie am Straßenrand entdeckt, vereinzelt noch, aber jetzt:

Eine Farbexplosion nach dem großen Regen vom Wochenende!

Klatschmohn, Kornblumen, Wiesenkerbel und eine Vielfalt von Gräsern schmücken zurzeit meinen Weg.  2 Kilometer fahre ich nun durch eine Allee von Blüten hin und 2 Kilometer zurück.

Es ist eine wahre Freude!!

Die Qual mit der Wahl

#Werbung für Demokratie, Meinungsfreiheit und für die Europawahl


Nun ist es also bald soweit. Freie Bürger und Bürgerinnen haben das Recht über die politische Zukunft in Europa zu entscheiden. Ist das nicht toll?

Je älter ich werde, umso mehr erkenne ich, welch unschätzbar hohes Gut unsere Demokratie ist. Ich weiß, dass Frieden und Freiheit nicht selbstverständlich sind. Ich habe die Ängste unserer Eltern in der Kubakrise miterlebt. Der Balkankrieg vor nunmehr gut 20 Jahren hat mich entsetzt, weil deutlich wurde, dass es jederzeit auch „vor unserer Haustür“ losgehen kann. Und ich musste erkennen wie fragil unser Weltgefüge ist und wie egozentrische Herrscher und Entscheidungsträger selbst dieses sensible Gefüge ins Wanken bringen können.

 Ich war schon immer ein politisch denkender Mensch. Nicht unbedingt übermäßig engagiert, immer aber sehr interessiert. Ich bin mit Demonstrationen gegangen und habe meine Meinung auch gegenüber Andersdenkenden vertreten.

Ja, auch ich bin oft nicht mit den gefällten Entscheidungen einverstanden. Kann manchmal nicht fassen, wie die Politik vor dringlichen und drängenden Problemen die Augen verschließt. Warum müssen erst  junge Menschen aktiv werden, aufstehen und die Gesellschaft (Ja, auch mich!) wach rütteln? Es gibt doch schon lange Statistiken und Aussagen von anerkannten Fachleuten(!!), die uns sagen, dass wir mit unserer Welt nicht so umgehen können, wie wir es tun. Und warum muss es erst so starke Strömungen geben, die die sozialen Missstände anprangern, den Ängsten vieler Menschen Ausdruck verleihen?

Ja, es liegt vieles im Argen.

Und trotzdem:

Ich lebe in einem Land, in dem die Menschen nicht unter Druck gesetzt werden, um sie zu „überzeugen“, das Kreuzchen an richtiger Stelle zu setzen.

Politische Gegner werden nicht unbedingt geliebt, aber immerhin auch nicht verhaftet, gequält oder gar umgebracht.

Es werden keine Wahlen für ungültig erklärt, nur weil ihr Ausgang den Machthabern nicht gefällt.

Also kurz gesagt:

Ich habe die Wahl! Und die werde ich wahrnehmen!!

Und bitte, liebe Abgeordneten, macht einen anständigen Job! Ihr seid Volksvertreter, nehmt das ernst!!

Noch mehr Gemüse…

#Werbung für einfache Rezepte, schnelles Gästeessen und einen griechischen Salzlakenkäse

Nachdem ich euch im letzten Beitrag von heimischem Gemüse vorgeschwärmt habe, wollen wir heute mal ein bisschen in die Ferne schweifen.

Ich habe ein supertolles, einfaches Rezept!

Es ist schnell zubereitet, man kann die Menge so variieren, dass es für 1 oder 2 Personen genauso gut passt, wie als Gästeessen für mehrere Personen.

Es schmeckt lecker, ist für Menschen, die sich bewusst ernähren möchten geeignet, weil es vegetarisch ist und obwohl es als „mediterran“ bezeichnet wird, sind fast alle Zutaten zumindest aus unseren Landen, haben also kurze Transportwege.

Na? Seid ihr neugierig geworden??

Ta-ta-ta-ta!         I proudly present:

Mediterraner Gemüseauflauf mit Feta

Du brauchst dafür:

Zwiebeln, Knoblauch, Paprika, Zucchini, Lauchzwiebeln

Oliven – okay, da ist die deutsche Ernte nicht so zu empfehlen ((-; 

Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence

ein gutes Olivenöl

Feta

Der große Vorteil bei diesem Gericht ist: Du benötigst keine genauen Mengenangaben, du kannst einfach nach Lust, Laune und Vorrat gestalten und walten. Und dann geht alles ruck-zuck!

  • Backofen auf 200 Grad vorheizen
  • Gemüse und Zwiebeln vorbereiten, in Stücke schneiden
  • mit Olivenöl und Gewürzen und Knoblauch gleich in einer Auflaufform mischen
  • im heißen Backofen ca. eine Viertelstunde garen
  • pro Person ein Stück Feta mit dazu geben, Oliven und Lauchzwiebeln untermischen,Kräuter und etwas Olivenöl darüber geben und wieder für etwa 15 Minuten in den Herd schieben

Fertig!

Dazu passt ein knusprig aufgebackenes, helles Brot perfekt. Und ein leichter Rotwein. Und ein angenehmes Gespräch.

Und vielleicht ein paar Gäste… Dann nimmst du einfach eine Fettpfanne und änderst die Zutaten entsprechend ab.

Gedankensalat und Küchenmeditation

#Werbung für gesundes Essen, Vorratshaltung und alte Küchenlieblinge

Immer wenn ich viel unterwegs war, viel gesehen und erlebt habe, eine wahre Flut von Eindrücken meine Gehirnzellen umspült  und es Zeit braucht, bis diese Eindrücke sich in die entsprechenden „Gedankenablagefächer“ aufgeteilt haben  – 

immer dann brauche ich Zeit.

Dann muss mich erst einmal sortieren. Schauen, wo ich stehe und wohin ich gehen möchte.

Für genau diese Situationen habe ich für mich ein wunderbares hilfreiches Ritual entdeckt:

Meine kleine Küchenmeditation!

Und die geht so:

Ich durchsuche meinen Kühlschrank nach „vergessenem Gemüse“.

Wenn ihr jetzt nicht so ganz genau wisst, was ich damit meine:

Gesunde Ernährung ist mir wichtig und ich liebe Gemüse. Bei meinen Einkäufen decke ich mich dann ein und mit einer schönen Regelmäßigkeit landet ein Bund Suppengemüse in meinem Einkaufskorb. Karotten, Sellerie und Lauch sind regional, lagerfähig, vielseitig verwendbar und lecker. Zuhause wandert das Suppengemüse in die Gemüseschublade meines Kühlschranks, natürlich mit der Absicht, es so bald wie möglich zu verarbeiten.

Und dann –

Dann denke ich nicht daran, dass ich viel unterwegs bin, Einladungen wahrnehme oder die Essenszubereitung ganz, ganz fix gehen muss, zu schnell, um noch lange schnippeln zu müssen…

Das Gemüse liegt und liegt, schrumpelt etwas, welkt leicht vor sich hin und wartet…

Aber es kommt zuverlässig immer wieder ein Tag, an dem ich meinen Kopf aufräumen muss. Und dann geht’s los: Ich schäle und schneide und schnippele und schnippele…

Unentbehrlich für diese Aktion ist mein altes, kleines, aber heißgeliebtes Küchenmesserchen. Auch wenn wohlmeinende Küchenexperten mir zu größerem (und vielleicht auch schärferem)  Werkzeug raten, nein, es muss mein „Kneipchen“ sein.

Gut, es dauert eine Weile, bis ein Bund Suppengrün mit einem kleinen Messer in  Würfelchen zerlegt ist. Dann aber geht es mir gut! Meine Küchenmeditation hat wieder einmal Wirkung gezeigt!

Ich blicke stolz auf meinen Vorrat an bunten Gemüsewürfeln, die ich portionsweise einfriere und bei Bedarf blitzeschnell als gesunde Grundlage für Soßen und Suppen verwende oder mit Reis oder Nudeln zu einer leckeren Gemüsepfanne verarbeite.

Und das (fast) Allerschönste:

Mein Kopf ist wieder frei und kann mit neuen Plänen, Ideen und Eindrücken befüllt werden!!

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