Refugium-Blau

vom Leben einer jungen Alten

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Das pure Gartenglück!

Natürlich gibt es das nicht. Das weiß jedermann und jede Frau, die ein Stück Natur ihr eigen nennen. Umsonst gibt’s nix!

Aber heute erzähle ich nicht von Winden, die alles umgarnen und ersticken oder von Disteln, die, kaum habe ich eine von ihnen entfernt, wie siebenköpfige Drachen zu neuem Leben erwachen. Ich berichte auch nicht vom nervigen Sauerklee, der in den kleinsten Fugen zu finden ist und sich kaum bändigen lässt.

Heute zeige ich mein pures Gartenglück! So schön wie es jetzt grünt und blüht, das ist eine wahre Freude.

Sehr zu empfehlen – Nidda Radweg

Die Nidda – ein romantisches Flüsschen, das im Vogelsberg entspringt und bei Frankfurt-Höchst in den Main mündet, schlängelt sich auf seinem etwa 100 Kilometer langen Weg durch unterschiedlichste Landschaftsräume.

Unsere kleine Tagestour (knapp 50 Kilometer) führt uns von Höchst nach Bad Vilbel – und zurück. Eine wundervolle Strecke für reines Genussradeln, kaum Steigung und zumindest an den Wochentagen viel Platz für andere Radler, Jogger, Wanderer und Gassigeher! Auf gut ausgebauten Radwegen geht es zunächst durch den Frankfurter Grüngürtel mit anschließenden Parks, dann, immer in Flußnähe, durch Streuobstwiesen, Gartenanlagen und an Pferdekoppeln vorbei. Viele Bänke laden ein zur kleinen Rast.

Bad Vilbel, unser Tagesziel, überrascht mit seiner neu gestalteten Mitte und einem Café auf einer Fußgängerbrücke über die Nidda. In der wunderschönen Altstadt von Höchst, auf dem von mehreren Lokalen umsäumten Schlossplatz, können wir den Abschluss unseres Ausflugs genießen.

Das macht Lust auf mehr!! Bis zur Quelle der Nidda gibt es noch viel zu entdecken. Und irgendwann gehen wir auch das an…

 

 

Ob das schon die Eisheiligen waren?

Das ist es: Mein letztes Tulpenfoto für dieses Jahr…

Bei genauerer Betrachtung sehen sie auch nicht mehr so richtig frisch aus. Gelbe Blattspitzen und fehlende Blütenblätter zeugen von der Vergänglichkeit der Frühlingsboten. Meine Stiefmütterchen, die trotz Frost schon tapfer geblüht haben, sind ganz gaaksig geworden. So sagt man in der Eifel… ein treffendes Synonym fällt mir gerade nicht ein. ((-;   Die Bellis sind nach Wind und Gewitterregen struppig und zefleddert.

Nun dürfen sie alle aber auch in Würde welken. Sie haben uns viel Freude bereitet.  Danke!!

 

Jetzt würde ich gerne neu pflanzen. Die Gartencenter sind prall gefüllt mit Geranien, Petunien, Hortensien, Dahlien und vielen, vielen anderen Sommerblühern. Ich hätte in einen wahren Kaufrausch verfallen können…

Aber das Leben hat mich gelehrt: Alles muss eingepflanzt, gewässert, gedüngt, gepflegt werden!

Eine kleine Auswahl hat es aber auf meine Terrasse geschafft.

Doch darf ich sie schon einpflanzen??

Waren die kühlen Temperaturen  Anfang der Woche schon die verfrühten Eisheiligen??

Ich beschließe: JA!!!

Und dann schau’n wir mal…

Unterwegs…

  … in  Rheinhessen.

Supertolles, frühsommerliches Wetter bringt mich nach dem langen Winter auf’s Rad. Und was gibt es Schöneres, als die Vorteile des Rentnerlebens zu nutzen und mitten in der Woche Radwege zu  fahren, die am Wochenende übervölkert sind.

Mein Liebster und ich entscheiden uns nach einigen Überlegungen, einen Teil des Selztalradwegs zu fahren: mit dem  Auto nach Köngernheim und dann per Radl bis nach Alzey – und natürlich wieder zurück.

Eine wunderschöne Strecke, teilweise entlang der leise plätschernden Selz, teilweise inmitten der zur Zeit üppig blühenden und grünenden Natur. Und da unterwegs tatsächlich recht wenig los ist , lässt es sich entspannt radeln.

Wunderschön!!

 

Schlemmerparadies Elsass

Bei strahlendem Sonnenschein in dieser wunderschönen Landschaft unterwegs zu sein, das ist doch leben „wie Gott in Frankreich.“

Wunderschöne Orte: Straßburg, Colmar, Riquewihr, Obernai… Die Liste lässt sich um viele weiter Dörfchen und Städtchen erweitern.

Und überall diese fast unwiderstehlichen Leckereien:

Meine Mitbringsel:

Macarons, die nicht nur gut aussehen sondern sogar lecker schmecken:

Und Macrons:

Und hier noch ein Übernachtungstipp für Menschen, die auch das Außergewöhnliche lieben:

http://www.rebstock-kehl.de

Liebevoll geführtes Haus, individuell und geschmackvoll eingerichtete Zimmer, ein schönes Restaurant mit superleckerem Essen,freundliches Personal und allgegenwärtig: Kunst, Kunst, Kunst. Ein kleiner Hinweis für alle, die es im Zimmer nicht allzu ungewöhnlich mögen: Informiert euch im Internet!

 

Ich komme wieder!!

Unterwegs in Zwingenberg (-:

Nicht weit vom Rhein-Main-Gebiet entfernt, an der hessischen Bergstraße, am Fuß des Odenwalds, liegt das Städtchen Zwingenberg, laut Wikipedia älteste Stadt der Region.

Ostermontag, wunderschönes Frühlingsausflugswetter! Also, auf nach Zwingenberg…

Geprägt von wunderschönen Fachwerkhäusern und alten Mauern hat der Ort einen ganz eigenen Charme. Besonders sehenswert sind auch die evangelische Bergkirche aus dem 17.Jahrhundert und die liebevoll gestaltete „Scheiergass“.

         

 

FROHE OSTERN!

Ich wünsche allen nah und fern ein wunderschönes Osterfest!

Ach, du dickes Ei!

Eine tolle Idee! dachte ich, als ich in einer Zeitschrift diese Ostereier, gefärbt mit Naturprodukten, gesehen habe.  So schöne Fotos! Das wollte ich auch machen…

Also: Frisch ans Werk! Ich besorgte Rote Bete und Spinat. Zwiebeln und Kurkuma sind  in meinem Haushalt vorrätig. Und dann kaufte ich natürlich Eier. Weiße sollten es sein, damit die Farben so richtig schön leuchten. Das erwies als gar nicht soo einfach, schließlich wollte ich keine Eier aus Legebatterien, schlussendlich bin ich aber fündig geworden.

Also habe ich einen Sud aus Zwiebelschalen und etwas Kurkuma gekocht, einen zweiten aus frischem Spinat und schließlich Nummer 3 aus Stücken frischer Rote Bete.

Tolle Farben: ein sattes Gelbbraun, ein leuchtendes Grün und ein sattes Rot.

Die Eier wusch ich sorgfältig ab damit sie die Farbe auch gut annehmen würden. Und dann ab damit in die Kochtöpfe.

Und dann…

… hm, soo sollte das aber nicht aussehen.

Der Zwiebelsud färbte immerhin die Eier, allerdings mehr braun als gelb. Und am besten die Arbeitsplatte, auf die ich trotz aller Vorsicht gekleckert hatte, und erst nach ein paar Minuten abwischte.  Und der rote Sud machte aus weißen Eiern, zart schmutzigbraungraue. Aber rot oder zumindest zart rosa?? Und grün?? Weit gefehlt!

Das war wohl nix. Außer natürlich Lebenserfahrung, und davon kann man gar nicht genug erwerben. ((-;

Ich verrate euch jetzt ein Geheimnis: Im kommenden Jahr ist wieder Ostern. Und ich weiß schon jetzt wie ich meine Eier färbe.

Gar nicht! Naturbraun ist doch auch schön!!

 

Und es gibt ihn doch…

Ich meine damit nicht den Osterhasen… Obwohl  –  den gibt es natürlich auch. (-;

Ich meine den Frühling! Immerhin zeigt er ab und zu sein Gesicht und die Temperaturen sind, zumindest bei uns im Rhein-Main-Gebiet, im Plus. Wenn doch nur nicht sooo häufig die liebe Sonne von dicken Wolken und grauen Nebelschleiern verdeckt wäre. Eigentlich warte ich, und das betrifft nicht nur mich,  jedes Jahr ungeduldig auf schöneres Wetter. Aber in diesem Jahr empfinde ich es als besonders langwierig! Ich will Sonne und Wärme!!

Na gut! Wenn man genau hinschaut, steht der Frühling in den Startlöchern. Die Weißstörche bauen mit Elan ihre Nester, die Paare beziehen ihre Wohnung und bereiten alles für die neue Brut vor. Und allüberall sprießen die Knospen, aus der nassen Gartenerde ragen vorsichtig neue Triebe, die Rosen sind da mutiger, ihren Trieben kann beim Wachsen fast schon zusehen. Und kleine Veilchen blühen, die Forsythien zeigen uns ihr prall-gelbes Gewand, die ersten Tulpen sind da, und, und, und…

Lange kann’s nicht mehr dauern!!

Impressionen einer Reise

Zug fährt schlafen – steht vorne drauf.  (((-:     Ist das nicht süß??  Ich habe es zum ersten Mal gesehen und startete meine Reise nach Amsterdam mit einem Schmunzeln im Gesicht und im Herzen. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die das Leben einfach nett machen.

Amsterdam war schön, wie eigentlich immer. Klar, wenn man endlich mal wieder Zeit mit Kind und Enkeltöchtern verbringen kann…

Amsterdam ist aber auch einfach eine schöne Stadt. Es war zwar bitterkalt und der Wind pustete heftig. Aber der Himmel strahlte in leuchtendem Blau!!

 

 

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