#Werbung für Reisegruppen, geschichtsträchtige Städte und den kernigen Humor einer Reiseführerin

Einmal im Jahr mache ich eine Genussreise. Mit netten Menschen, tollen Organisatoren und  – ja – mit dem Bus.

Dieses Mal standen Bamberg und die fränkische Schweiz  auf dem Programm. Nun kannte ich Bamberg von einem Besuch früherer Jahre bereits. Ich hatte damals einen ersten Eindruck von der Stadt gewonnen, den Dom besichtigt, die Schiffstour, vorbei am malerischen „Klein Venedig“ gemacht und wusste schon, dass Rauchbier nicht mein Fall ist.

Dieses Mal war alles anders:

Unser Reiseorganisator hat 2 Stadt- und Regionalführerinnen gebucht und die für unsere Kleingruppe zuständige Dame, zeichnete sich nicht nur durch profundes Wissen, sondern auch durch einen kernigen, trockenen Humor aus. Das hat mir sehr gut gefallen!

So habe ich gelernt, dass der Franke an sich, ein eher knurriger, aber herzlicher Geselle ist und sich häufig seine eigenen Bezeichnungen für Institutionen, Denkmäler und Sonstiges kreiert:  Das Priesterseminar wird gerne „Hallelujah-Ranch“ genannt, das Neptun- (oder Poseidon-) denkmal am Grünen Markt als „Gabelmann“ und die Kunstinstallation „Meeting“ wegen der hockenden Haltung der Figuren , ganz einfach „Scheißerle“.

Im Dom habe ich dieses Mal aufgrund der Erzählungen den lächelnden Engeln besondere Beachtung geschenkt, den Legenden um den „Reiter“ gelauscht und den kleinen Hund der mächtigen Herrscherin Kunigunde entdeckt.

Auf unserer Fahrt durch die fränkische Schweiz  Region begeisterten mich besonders

…die korrigen und knurrigen Gestalten bei Schloss Seehof…

…die Tatsache, dass es an der Basilika Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein bereits Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts Graffitis gab…

…das Orgelkonzert in der Basilika von Gößweinstein… leider ohne Foto…

… und die 2 Welten von Kloster Ebrach: Kirche und Knast…

…das Bein des Engels am alten Rathaus…

…der Dämmerschoppen auf der oberen Brücke…

Und ich glaube fast, es gibt noch mehr zu entdecken.

Ich komme wieder!!