Ich bin gerne alleine! Wirklich!

Ich kann mich gut beschäftigen, lese viel, höre gerne Musik, singe im Chor, mache Sport. Und dann ist da ja auch noch der Haushalt. Und man wundert sich, wie man es auch alleine schafft, Unordnung und Staubwölkchen zu produzieren. Ich gehe ins Kino und ins Theater, treffe mich mit lieben Freunden.

Immer wieder.

Immer mal wieder ergeht es mir jedoch, wie in Janoschs wunderschönem Kinderbuch “Post für den Tiger“ beschrieben: Der kleine Tiger und der kleine Bär leben gemeinsam in einem kleinen Häuschen. Während der kleine Bär in die Welt geht um Fische zu fangen, hat der kleine Tiger die Aufgabe, sich um den Haushalt zu kümmern. Aber wenn er so alleine ist, wird er immer ganz traurig und hat zu nichts mehr Lust und am Ende des Tages hat er gar nichts vollbracht.

Wie habe ich es am Anfang meiner „großen Freiheit“ genossen, morgens im Bett bleiben zu können, die Uhr Uhr sein zu lassen und ganz im Hier und Jetzt den Tag zu vertrödeln.

Mittlerweile bin ich wohl ausgeruht. In der Regel stehe ich zeitig auf, frühstücke langsam und informiere mich dabei über das Weltgeschehen. Aufräumen, Wäsche waschen, Blog schreiben, telefonieren, Sport machen, Essen kochen, und dann…  Dann ist erst Mittag!

Wie freue ich mich dann, wenn ich ein „Tageshighlight“ im Blick habe. Dazu gehören hoffentlich bald auch Treffen und Begegnungen mit alten und neuen Freunden im „Treffpunkt“!!