Refugium-Blau

vom Leben einer jungen Alten

Monat: Dezember 2019

Frohe Weihnachten

#Werbung für christliche Tradition und Familienzusammenkünfte

Allen, nah und fern, wünsche ich ein wundervolles, friedliches und fröhliches Weihnachtsfest!!

Sind schon alle Päckchen gepackt?

#Werbung für das liebevolle Aufhübschen von Präsenten und Last-Minute-Geschenkideen

Meine ersten Päckchen gehen bereits Ende November auf Reisen, sollen sie doch schon zu Nikolaus das Herz der fernen Lieben erfreuen.

Und dann geht es los!

Planen, überlegen, Wünsche abfragen, Listen machen, powershoppen und der Berg an vorgesehenen Weihnachtsgaben wächst und wächst.

Nun könnte man natürlich all diese guten Gaben den zu Beschenkenden einfach so, mit guten Wünschen versehen, in die Hand drücken…

Aber wer – bitteschön – macht so etwas? Ich auf jeden Fall nicht.

Ich finde es schön, alles, selbst die schnöden Geldgeschenke, hübsch  zu verpacken und zu verzieren.

Da in diesem Jahr alles so umweltverträglich wie möglich verpackt werden soll, nehme ich zunächst einmal einfache Papiertüten, Packpapier oder zumindest Recyclingpapier.  Und dann kommt die Garnitur: Scheiben von Orangen, Zitronen und Limetten, sowie Zimtstangen und Rosmarinästchen dienen der Verschönerung.

Aber ich gestehe: päpstlicher als der Papst bin auch ich nicht. Ein klitzekleines bisschen Folie kommt dann doch noch zum Einsatz. Schließlich liegen diese Rollen bereits im Keller und warten auf ihren Einsatz.

Alle Jahre wieder merke ich dann aber, mir fehlt noch eine kleine Aufmerksamkeit für die liebe Nachbarin oder ein Mitbringsel für die Adventseinladung.

Für alle, denen es vielleicht auch so geht, habe ich folgendes kleine Weihnachtspräsent:

Orangengelee

Zutaten für 4 Gläser:

900ml frisch gepresster Saft von Bio-Orangen (ca. 2,5 kg), abgeriebene Schale von 2 Orangen, 2 cl weißer Rum, 500g Gelierzucker (2:1), 1 kleiner, frischer Zweig Rosmarin.

Zubereitung:

1 Organgensaft, Zucker und Rosmarin in einen Topf geben und etwa 5-7Minuten sprudelnd kochen lassen.

2  Gelierprobe machen, den Rum dazugeben und noch einmal aufkochen lassen.

3 Rosmarin entfernen, Gelee sofort in sterile Gläser füllen, verschließen und abkühlen lassen.

Das Gelee passt als süßer Brotaufstrich, zu Käse oder Roastbeef, man kann es aber auch zum Verfeinern von Soßen verwenden.

Weihnachtstrubel überall!

#Werbung für vorweihnachtlichen Lichterglanz und Winzerglühwein

Weshalb erwachsene Menschen in der Vorweihnachtszeit mit Rentiergeweihen oder Tannenbaumhüten geschmückt unterwegs sind, das erschließt sich mir nicht.

Weshalb sich aber alle Jahre wieder Menschenscharen auf Weihnachtsmärkten zusammen finden, sich durch enge Budengassen schlängeln oder geduldig am Glühweinstand anstehen, das kann ich gut nachvollziehen.

Auch ich mag die besondere Atmosphäre, die auf den Weihnachtsmärkten herrscht. Den Glanz der unzähligen Lichter, die diese dunkle Jahreszeit erhellen. Den Geruch nach Nelken, Zimt und Lebkuchengewürz, nach Kindheit und schönen Erinnerungen. Ich genieße den mittlerweile wirklich guten Winzerglühwein, die knusprigen Reibekuchen meines Traditionsstands, auf die ich mich einmal im Jahr richtig freue.

Wie schön ist der Anblick des nostalgischen Kinderkarussells und der überdimensionierten Weihnachtspyramide. Und auch der Anblick all der gut gelaunten Menschen, die mit dampfenden Bechern in der Hand eng zusammen stehen und zeigen, dass sie sich wohl fühlen.

Ich mag den Mainzer Weihnachtsmarkt im Schatten des Doms sehr.

Einer der schönsten Weihnachtsmärkte der Region befindet sich aber meiner Meinung nach in Ober-Ingelheim. Umgeben von den alten Wehrmauern und gleich unterhalb der wunderschönen Burgkirche findet man hier ein ganz besonderes Ambiente.

Neben den kulinarischen Angeboten (Da möchte ich besonders die leckere Lammbratwurst erwähnen…) findet man hier noch einige Stände mit Kunsthandwerk, es gibt kein Dauergedudel aus Lautsprechern, sondern ein Rahmenprogramm mit Musikschaffenden der Umgebung.

Und wenn dann noch ein paar Schneeflöckchen vom Himmel rieseln, dann ist das –

Ein Traum!!

In dulci jubilo…

#Werbung für das Singen, Tönen und Klingen, egal wie einem der Schnabel gewachsen ist

…nun singet und seid froh!

Jetzt ist sie wieder gekommen, die Zeit, wo sich sangesfreudige Menschen in Kirchen, Gemeindehäusern oder anderen Örtlichkeiten einfinden, um gemeinsam zu singen. Oft sind es Chöre, die sich wochen- manchmal monatelang vorbereitet und geübt haben, um gemeinsam das erarbeitete Liedgut zu präsentieren.

Immer häufiger gibt es aber auch offene Singstunden und sogenannte „Rudelsingen“, wo man sich einfach aus Spaß und Freude zum Singen trifft. Und das ist gut so!

Ich kenne Menschen, die scheuen sich, im Beisein Anderer Gesangstöne von sich zu geben. Die Begründung dafür ist immer ähnlich: Es sei ihnen als Kind gesagt worden, sie könnten nicht singen, würden brummen, den Ton nicht halten, hätten kein Rhythmusgefühl…

Schade eigentlich. Es ist doch bekannt und erwiesen, dass das Singen viele positive Aspekte hat. So baue es Stresshormone ab, stärke die Abwehrkräfte, fördere das soziale Miteinander und vieles mehr.

Natürlich kann nicht jeder sangesfreudige Mensch in einem leistungsorientierten Chor mitsingen, dessen Liedauswahl anspruchsvoll ist und ein gewisses Können und Erfahrung  voraussetzt.

Umso schöner ist es, dass es heute Treffen gibt, wo sich alle zusammen finden, die ganz einfach Spaß am Singen haben. Und zuhause, in meinen 4 Wänden oder im Auto kann ich tönen wie ich will. Schief oder schräg, im eigenen Takt, laut oder leise, einfach so wie mir gerade ist!!

Backen für das Wohlbefinden

#Werbung für Zimt und Zucker und genussvolles Naschen

Regenschwer und in tiefes Grau gehüllt zeigt sich der Novemberhimmel. Nichts, aber auch rein gar nichts zieht mich nach draußen.

Was also kann es Schöneres geben, als das gemütliche, warme Zuhause noch ein bisschen gemütlicher und behaglicher zu machen? Und was ist in dieser Jahreszeit dafür besser geeignet, als – richtig – die Weihnachtsbäckerei. Himmlische Düfte durchziehen die Räumlichkeiten, der Backofen im Dauerbetrieb heizt noch ein wenig mehr ein, die prall gefüllten Keksdosen lassen uns stolz auf das Ergebnis des Schaffens blicken, die Vorfreude auf gemütliche Runden mit süßen Leckereien steigt!

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass das unwirtliche Novemberwetter schon seit Jahrhunderten dazu beigetragen hat, die Tradition der Weihnachtsbäckerei zu etablieren.

Und es gibt tatsächlich wahre Weltmeisterinnen unter Weihnachtsbäckerinnen! Das durfte ich erst kürzlich wieder feststellen.

28. November, Gespräch an der Supermarktkasse:

Ah, das sieht nach Plätzchenbacken aus!

Richtig. Die Zeit wird langsam eng.

Wieso? Bis Weihnachten dauert es doch noch fast 4 Wochen.

Ja, aber normalerweise habe ich zum 1.Advent bereits 12 Sorten gebacken. Im Moment habe ich erst 5.

Früher war meine Mama die weltbeste Weihnachtsbäckerin, heute ist es meine gute Bekannte Annette. Wahre Wunderwerke zaubert sie, ein Plätzchen köstlicher als das andere, die reinste Verführung. Für mich hat das Backen durchaus auch mit Arbeit zu tun, für sie nicht. Sie betont gerne, dass es für sie die reine Freude ist und dass sie sich mit der Backerei durchaus auch für nicht gar so angenehme Tätigkeiten belohnt. Bewundernswert!

Da kann ich nicht mithalten. Was ich allerdings mit Fug und Recht behaupten kann: Meine Plätzchen sind mit Liebe und Herz gemacht!

Ach übrigens: Seit dem 2. November 2019 gibt es auf der Weltraumstation ISS einen Backofen und die Besatzung hat den Auftrag bekommen Kekse mit Schokochips zu backen. Die lange Aufenthaltsdauer im All könne den Astronauten durchaus mal auf die Nerven gehen. Und angeblich hätten Wissenschaftler herausgefunden, dass der Seelenfrieden und das Wohlbefinden durch das Backen verbessert werden können.

Die hätten einfach uns fragen sollen!!

*Einige Fotos sind mir freundlicherweise von Annette zur Verfügung gestellt worden. Danke!

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