Refugium-Blau

vom Leben einer jungen Alten

Monat: August 2019

Eine Seefahrt, die ist lustig…

#Werbung für eindrucksvolle Naturerlebnisse und die klassische Postschifffahrtsreise

Die angeblich „schönste Seereise der Welt“ sollte es sein, die traditionelle Postschiffsroute, die seit 1893 täglich entlang der norwegischen Küste Dienst tut und zu 34 Häfen Post, Fracht und Menschen bringt.

Für 12 Tage war eine kleine, aber funktionell ausgestattete Kabine auf der MS Trollfjord mein Zuhause.

Es gibt mittlerweile durchaus kostengünstigere Angebote großer Kreuzfahrtreedereien, mit denen man die imposante Natur an der norwegischen Küste erleben kann. Mein Anliegen war es jedoch, mit einem Schiff zu fahren, das nach wie vor regulären Liniendienst tut, auch wenn tatsächlich keine Post, wohl aber immer noch Fracht zu den schwer erreichbaren Küstenorten transportiert wird.

Allerdings steht heute auch bei den Hurtigruten  das Natur- und Schifffahrtserlebnis für die Passagiere  im Vordergrund. Und doch gibt es klare Unterschiede: Die Anzahl der mitfahrenden Gäste ist weitaus kleiner, auch die Schiffe sind nicht überdimensioniert und können deshalb durch Engstellen in malerischem Umfeld und in kleine und enge Fjorde einfahren. Das ganz besonders schöne Erlebnis im Trollfjord wäre mir mit einem Kreuzfahrtschiff nicht gegönnt gewesen.

Der Schwerpunkt bei den Hurtigruten liegt eindeutig auf dem Erleben und Erfahren der Natur und der regionalen Besonderheiten. Animation, Entertainment und Shows finden sich hier nicht und das ist richtig gut so!

Es gibt tägliche Informationen über Land und Leute und viele (leider auch teure)  Ausflüge mit guten Hintergrundberichten durch lokale Guides in die direkte Umgebung. Ganz besonders hervorzuheben ist auch das hervorragende Essen. „Costal Kitchen“ ist die Philosophie, die dahinter steckt. Das Essen ist immer ganz frisch und kommt gleich aus der Region, in der die Häfen liegen, in denen das Schiff Halt macht.

Zitat: „Der Fisch, der jetzt auf Ihrem Teller liegt, hat heute Nacht noch gezappelt.“

So wird die Reise zum Genuss und zu einem Fest für alle Sinne!

Mein persönliches Fazit:

Ich konnte mich voll und ganz auf das hier und jetzt und die wundervolle Umgebung einlassen und siehe da: Nach 3 Tagen fühlte ich mich „wie aus der Welt gefallen“ und nach 12 Tagen kehrte ich voll mit wunderschönen Erlebnissen und  absolut tiefenentspannt  in meinen „Heimathafen“ zurück!!

Her mit den süßen Früchtchen!

#Werbung für ungehemmten Naschgenuss und heimische Erzeugnisse

Auch heute kommt wieder ein kulinarisches Sommerhighlight aus heimischen Gefilden.

Ich hatte einen wahren Einkaufsrausch, als ich neulich unseren wunderbaren Wochenmarkt aufsuchte.

Dieses Mal waren Beeren das Objekt meiner Begierde!

Und ich wurde fündig: Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Heidelbeeren fanden den Weg in meinen Einkaufskorb.

Ein paare späte Kirschen mussten dann auch noch sein…

Und den Aprikosen konnte ich nicht widerstehen.

Mit schwerer Fracht zuhause angekommen,  kamen dann doch ein paar Fragen auf:

Wie soll ich das alles aufessen, bevor es verdirbt? Was verarbeite ich zuerst, was kann ich ein paar Tage lagern?  Warum eigentlich musste ich so viel auf einmal einkaufen??

Ich habe dann einfach mal mit einem Aprikosen-Clafoutis begonnen.

Das ging ruck-zuck und war mit einer Kugel Vanilleeis und etwas Schlagsahne ein himmlisch leckeres Dessert!!

Nicht nur ein Schönheitswettbewerb

#Werbung für unscheinbare Schönheit und ein Supergeschmackserlebnis

Es gab einmal eine Zeit, da aß man im Sommer Tomaten. Wenn man in der glücklichen Situation war, einen Garten sein Eigen zu nennen, waren sie aromatisch und wohlschmeckend. Wenn nicht, dann musste man mit eher geschmacksneutralen Gewächshaustomaten aus dem Supermarkt vorlieb nehmen.

Wie dem auch sei: Ich kannte Tomaten, einfach nur Tomaten.

Heute gibt es Kirschtomaten, Roma-, Paprika- und Cherrytomaten, die goldene Königin, die Tigerella, im Moment ganz hipp, das Ochsenherz und noch viele mehr.

Sie leuchten in den unterschiedlichsten Farben: Gelb, orange, grün oder violett und natürlich rot. Es gibt sie gerippt und glatt, riesig und klein, rund und länglich. Und alle sind wunderschön anzuschauen!

Auf dem Wochenmarkt habe ich mich eingedeckt und einen ganz persönlichen Wettbewerb veranstaltet.

Schön waren alle, manch aufgeschnitte Frucht wirklich kunstvoll gemasert.

Aber der Geschmack, der konnte mich nicht immer überzeugen. Manch exotisch aussehendes Früchtchen schmeckte nach – nichts! Vielleicht kamen diese dann doch einfach wieder nur aus dem Gewächshaus.

Ich hatte allerdings auch eine eindeutige Gewinnerin:

Meine kleine, unscheinbar wirkende, aber selbst gezogene Echt-Bio-Naschtomate aus dem Kübel war die Siegerin!

Noch sonnenwarm in den Mund gesteckt, mit dem Zähnen zart geöffnet, am Gaumen leicht zerdrückt, behutsam zerkaut und dann genussvoll geschluckt:

Es war eine Geschmacksexplosion!!

Grüße aus dem Sommerloch

#Werbung für die Freiheit, sich einfach einmal ein bisschen auszuklinken

© 2019 Refugium-Blau

Theme von Anders NorénHoch ↑