Refugium-Blau

vom Leben einer jungen Alten

Monat: Juli 2019

Entspannende Stunden am Wasser

#Werbung für dolce far niente (das süße Nichtstun) und die wohltuende Wirkung von Wasser

Huch, war das wieder heiß!

Meine Aktivitätskurve ging rapide nach unten, ich war ganz einfach lahm gelegt…

Dolce far niente nennen die Italiener das süße Nichtstun, das hört sich doch schon ganz anders an…

Nun bin ich zwar im Rhein-Main-Gebiet und nicht in Italien, aber schöne, wohltuende Momente bei sommerlicher Hitze, die kann ich mir auch hier verschaffen!

Wir haben uns an dieser Stelle schon über die wohltuende Wirkung von erfrischenden Getränken unterhalten.

Heute zeige ich die wohltuende Wirkung des  Wassers auf anderer Ebene:

Ein paar Stunden am oder im Wasser tun einfach gut!

Das kann im Schwimmbad sein, am Baggersee, am Teich, am Planschbecken oder aber auch am Rhein.

Die Wasserqualität des Rheins hat sich in den vergangenen Jahren stark verbessert, es ist heute gesundheitlich unbedenklich, im Rhein schwimmen zu gehen.

Doch Vorsicht! Das darf nur an besonders ausgewiesenen Stellen sein, denn die Strömungen des großen Flusses sind tückisch und gefährlich und leider kommt es immer wieder zu Todesfällen.

Unbedenklich im Rhein planschen kann man aber im Strandbad von Oppenheim, in einer seichten Bucht, fernab der Fahrrinne. Man kann dem Fluss des Wassers zuschauen, ins Wasser eintauchen, ein bisschen schwimmen, Steinchen und Muscheln sammeln und den vorbeiziehenden Schiffen zuschauen.

Hier ein paar Impressionen:

Angespitzte Zucchini

#Werbung für ein gerne als langweilig angesehenes Gemüseund für Dinge, die die Welt eigentlich nicht braucht

UUPS! Jetzt ist es doch passiert!

Lange Zeit habe ich mich dagegen gewehrt, mir einen von den so in Mode gekommenen Spiralscheidern für Gemüse zuzulegen. Nachdem ich in den vergangenen Jahren zweimal umgezogen bin, kann ich mittlerweile vielen „ach so nützlichen“ Haushaltsgegenständen oder den gerade „sehr trendigen“ Dekorationsartikeln eigentlich ganz gut widerstehen.

Eigentlich…

Jetzt aber bin ich schwach geworden: Das sehr günstige Angebot eines bekannten Discounters war so verlockend und nun bin ich Besitzerin eines kleinen Gemüseschneidesets. Klein und platzsparend sind es einfach nur 3 Hütchen aus Plastik, die ähnlich wie ein Riesenspitzer zu nutzen sind.

Um zu erklären, warum es dazu kam, muss ich euch zunächst eine andere Geschichte erzählen.

Als Relikt einer Renovierungsmaßnahme stand in meinem Garten seit Jahren eine vernachlässigte Betonwanne herum. Rechteckig, grau, sperrig. Da ich aber in letzter Zeit überzeugende Beispiele der Kübelgärtnerei kennengelernt habe, reifte in mir der Entschluss, den grauen Kasten dafür zu nutzen.

Gedacht getan!

Im Mai, kurz nach den Eisheiligen erwarb ich ein vorgezogenes Zucchinipflänzchen und eins für süße, kleine Naschtomaten, die ich in den mit guter Erde gefüllten Kübel setzte, fleißig goss und mit guten Worten bedachte.

Dass die von mir gewählte Kombination nicht besonders glücklich ist, das ist eine Erkenntnis für die Zukunft. Dass sich die Zucchini im Kübel jedoch sehr wohl fühlt, das weiß ich jetzt auch. Im Moment ernte ich fast täglich einen stramm gewachsenen Zucchino und ein Ende ist noch lange nicht abzusehen.

Das bedeutet aber auch, das Gemüse sollte zeitnah verwertet werden!

Nun schmeckt Zucchini so für sich genommen doch etwas fad. Also braucht es starke Begleiter, Käse, Zwiebeln, Knoblauch, Hackfleisch und, und, und…

Damit der Verzehr nicht zu schnell langweilig wird, tut Abwechslung not!

Und da kommt jetzt mein neu erworbener Gemüseschneider ins Spiel.

Warum nicht doch einmal Zucchininudeln machen?

Und siehe da, es geht ganz einfach. Das entsprechende Hütchen wählen, auf die Zucchini stecken und drehen. Ich probiere es erst einmal mit einem kleinen Stück. Es funktioniert wunderbar! So wunderbar, dass nach etwa 30 Sekunden Blut fließt!

Die kleinen Zacken, die das Gemüse in Streifen zerlegen, sind ganz schön scharf und ich werde wohl zukünftig Vorsicht walten lassen.

Aber nutzen werde ich das Ding ab und an, weil diese Nudeln aus Gemüse doch ganz lustig sind!!

Annabelle, oh, Annabelle!

#Werbung  für andauernden Blütenzauber und Licht in schattigen Ecken

Meine erste Hortensie habe ich als 8-jähriges Kind zu meiner Erstkommunion geschenkt bekommen.

Damals war ich ganz und gar nicht begeistert über dieses Präsent, ebenso wenig wie ich mich über das verschnörkelte, in meinen Augen schon damals sehr kitschige, versilberte Kaffeebesteck freuen konnte, das wohl die Grundlage für meine Aussteuer sein sollte.

Die Hortensie kümmerte eine Zeit lang auf meiner Fensterbank, verdurstete wohl und starb dann langsam ab.

Vielleicht ging es nicht nur mir so mit meiner ersten Begegnung mit Hydrangea, wie der botanische Name der Pflanze lautet. Hortensien galten viele Jahre als altmodisch und verschwanden, ähnlich wie Nelken, aus dem Blickfeld der Gartenliebhaber.

Vor einigen Jahren kam dann das große Hortensien- Revival!

Heute erfreut sich die Hortensie großer Beliebtheit und es gibt sie in unbeschreiblich vielen Züchtungen und einem großen Farbspektrum von vielen verschiedenen Rot- und Rosastönen, Blau  und Weiß.

Mein absoluter Liebling ist Annabelle!

Ich lernte diese Schneeballhortensie auf einer Reise an die holländische Küste kennen, mittlerweile ist sie auch in unserer Region häufig zu finden.

Meine Annabelle steht an einem halbschattigen, windgeschützten Standort und dort scheint sie sich ausgesprochen wohl zu fühlen. Das dankt sie mit einer überbordenden Blütenpracht, die lange andauert, ihre Farbe langsam von strahlendem Weiß in zart grünlich verändert, um dann im Winter in lichtem Braun den kahlen Garten zu dekorieren.

Sie lässt sich wunderbar zu Dekorationszwecken nutzen:

Ganze Blütenköpfe in einer Schale wirken eindrucksvoll, in kleine Ästchen geteilt kann man wunderhübsche Kränze winden oder die Lücken von Blumengestecken auffüllen.

Danke Annabelle!!

Hummelgetummel

#Werbung für insektenfreundliche Bepflanzung und für die Landjugend Rheinhessen-Pfalz

Eigentlich ist jetzt die Zeit für den Lavendelschnitt in meinem Garten gekommen. Auch in diesem Jahr kann ich wieder reichlich ernten, denn der Lavendel blühte wochenlang reich und üppig. Schließlich gehört er zu den Stauden, die mit der zunehmenden Trockenheit sehr gut zurechtkommen.

Herrlich war die blau-lilafarbene Blütenpracht anzusehen, besonders schön im Kontrast zu den rotblühenden Rosen!

Herrlich war auch zu beobachten, wie Schmetterlinge, Bienen und in den letzten Tagen besonders Hummeln ihren reich gedeckten Gabentisch umflatterten und umschwirrten. Hunderte von Insekten, auf der Suche nach Nektar und Pollen, sind hier fündig geworden.

Nun aber werden die Lavendelblüten langsam grau und ich werde sie schneiden, denn schließlich wartet eine Zukunft in Duftsäckchen und Lavendelkissen auf sie.

Und damit habe ich in diesem Jahr ein Problem.

Ich kann doch die Futterquelle der Insekten einfach so entfernen…

Also habe ich mich dazu entschlossen, die Lavendelvorräte zu teilen: Ich schneide alles nur seitlich und lasse jeweils in der Mitte einen Schopf stehen. Das sieht erst einmal merkwürdig aus. Aber, was soll’s?!  Auch Hummel und Co. sollen weiter ihre Freude daran haben.

Und nun erzähle ich euch noch von dem wundervollen Projekt Humelwellness, das die Landjugend Rheinhessen-Pfalz dieses Jahr im Juni ins Leben gerufen hat.

Unter dem Motto Wir bringen Mainz zum Blühen wurden 70 Kisten mit Kräutern und Blumen bepflanzt und in der Innenstadt verteilt aufgestellt, damit die Insekten auch hier ihre Nahrung finden.

http://www.lj-rheinhessenpfalz.de/landprojekt/hummelwellness/

 Eine tolle Idee!!

Versteckte Schätze

#Werbung für Entdeckungsreisen und der Region, Naturschutzgebiete und Erbsensuppe

Endlich wieder Radfahrwetter!

Ja, ich weiß, es gibt kein schlechtes Wetter…

Aber ich erlaube mir den Luxus und mache meine Fahrradgenussreisen nur bei angenehmen Witterungsverhältnissen. Die waren in den vergangenen Tagen endlich wieder gegeben. Also führte mich mein ortskundiger hessischer Begleiter einmal mehr in den nahe Rüsselsheim gelegenen Mönchwald.

Nun ist es schon wunderschön, einfach so geruhsam durch den Wald zu radeln. Es ist gleichzeitig Entspannungs- und Entdeckungsreise, denn es gibt viel zu sehen und zu entdecken. Knorrige Bäume, verwunschene Lichtungen und ab und zu zeigt ein scheuer Waldbewohner durch sein Rascheln, dass auch er da ist.

Der Mönchwald, sowie die angrenzenden Wälder gehören zum Projekt Urwald von morgen. Ziel ist die Renaturierung der ehemaligen Wirtschaftswälder. Man greift nur noch sehr begrenzt in die natürlichen Abläufe ein, um ein ökologisches Gleichgewicht wieder herzustellen.

http://www.gg-online.de/html/moenchbruch_nsg.htm

So vor sich hin zu radeln ist natürlich schön.

Noch schöner für mich ist es, ein Ziel zu haben. Hier habe ich zwei tolle Empfehlungen:

Der Lindensee

https://www.ich-geh-wandern.de/rundtour-vom-jagdschloss-m%C3%B6nchbruch-zum-lindensee

Eine kleiner, wunderhübscher Waldsee, der zur kleinen Rast einlädt. Hier kann man am Ufer sitzen, die Gedanken laufen lassen, die Seele baumeln lassen, einfach so vor sich hin träumen…

Die Odenwaldhütte

https://www.odenwaldklub-ruesselsheim.de/index%20-%205.htm

Eine idyllisch gelegene Waldhütte, die mittwochs und sonn- und feiertags von ehrenamtlich tätigen guten Geistern bewirtschaftet wird. Hier kann man sich erfrischen, stärken und einfach so sitzen, die Seele baumeln lassen…

Sehr zu empfehlen!!

Was wollen wir essen?

#Werbung für schnellen Sommergenuss, einfach zuzubereiten und transportfähig

Es gibt Menschen, die sagen, dass sie bei Hitze keinen Hunger haben.

Das kann ich von mir nicht sagen. Auch wenn es warm ist, habe ich Appetit. Ich esse allerdings anders: Quark oder Joghurt mit Erdbeeren, Himbeeren oder Kirschen, Melone mit oder ohne Schinken,  als Getränk dazu gibt es dazu Buttermilch oder Ayran. Und manchmal darf es auch ein schönes, kühles Eis sein, vielleicht sogar mit Sahne.

Was ich im Sommer tatsächlich sehr liebe, sind nette gesellige Runden, Menschen, die am Abend, wenn die Hitze langsam weicht, bei einem Spontanbuffet zusammen sitzen, den Tag ausklingen lassen und sich vom Leben und den jeweiligen Sommerplänen erzählen.

Das kann der Saisonabschlussabend des Chores sein, Grillabende bei Freunden, ein kleiner zwangloser Frauenabend oder ein gemütliches Terrassenessen mit dem Partner.

Für all diese Gelegenheiten habe ich mein ultimatives Sommergenussrezept. Gut vorzubereiten, ganz leicht von A nach B zu transportieren, wandlungsfähig und immer lecker:

Meine Sommerquiche

Diese mache ich in der Regel mit einer Menge in größere Ringe geschnittenen und kurz blanchierten Lauchzwiebeln und halbierten Cocktailtomaten.

Ich lege eine Tarteform mit frischem, selbst gekauften, Blätterteig aus.

Dann gebe ich die abgekühlten Lauchzwiebeln darauf und dekoriere das Ganze mit den leuchtend roten Tomatenhälften.

4 Eier und Sahne und/oder Milch werden verquirlt und mit Salz, Gemüsebrühe, Pfeffer und etwas Cayennepfeffer gewürzt und über das Gemüse gegossen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Umluft backen, bis die Tarte eine goldbraune Färbung annimmt.

Fertig!

Die Tarte schmeckt warm und abgekühlt, kann wunderbar variiert werden und ist auch wunderbar mit Spargel, Spinat, Mangold, Brokkoli… Mit Räucherlachs oder Schinken… Mit einem Gläschen Wein…

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! (-:

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