Refugium-Blau

vom Leben einer jungen Alten

Monat: Mai 2018

Das pure Gartenglück!

Natürlich gibt es das nicht. Das weiß jedermann und jede Frau, die ein Stück Natur ihr eigen nennen. Umsonst gibt’s nix!

Aber heute erzähle ich nicht von Winden, die alles umgarnen und ersticken oder von Disteln, die, kaum habe ich eine von ihnen entfernt, wie siebenköpfige Drachen zu neuem Leben erwachen. Ich berichte auch nicht vom nervigen Sauerklee, der in den kleinsten Fugen zu finden ist und sich kaum bändigen lässt.

Heute zeige ich mein pures Gartenglück! So schön wie es jetzt grünt und blüht, das ist eine wahre Freude.

Sehr zu empfehlen – Nidda Radweg

Die Nidda – ein romantisches Flüsschen, das im Vogelsberg entspringt und bei Frankfurt-Höchst in den Main mündet, schlängelt sich auf seinem etwa 100 Kilometer langen Weg durch unterschiedlichste Landschaftsräume.

Unsere kleine Tagestour (knapp 50 Kilometer) führt uns von Höchst nach Bad Vilbel – und zurück. Eine wundervolle Strecke für reines Genussradeln, kaum Steigung und zumindest an den Wochentagen viel Platz für andere Radler, Jogger, Wanderer und Gassigeher! Auf gut ausgebauten Radwegen geht es zunächst durch den Frankfurter Grüngürtel mit anschließenden Parks, dann, immer in Flußnähe, durch Streuobstwiesen, Gartenanlagen und an Pferdekoppeln vorbei. Viele Bänke laden ein zur kleinen Rast.

Bad Vilbel, unser Tagesziel, überrascht mit seiner neu gestalteten Mitte und einem Café auf einer Fußgängerbrücke über die Nidda. In der wunderschönen Altstadt von Höchst, auf dem von mehreren Lokalen umsäumten Schlossplatz, können wir den Abschluss unseres Ausflugs genießen.

Das macht Lust auf mehr!! Bis zur Quelle der Nidda gibt es noch viel zu entdecken. Und irgendwann gehen wir auch das an…

 

 

Ob das schon die Eisheiligen waren?

Das ist es: Mein letztes Tulpenfoto für dieses Jahr…

Bei genauerer Betrachtung sehen sie auch nicht mehr so richtig frisch aus. Gelbe Blattspitzen und fehlende Blütenblätter zeugen von der Vergänglichkeit der Frühlingsboten. Meine Stiefmütterchen, die trotz Frost schon tapfer geblüht haben, sind ganz gaaksig geworden. So sagt man in der Eifel… ein treffendes Synonym fällt mir gerade nicht ein. ((-;   Die Bellis sind nach Wind und Gewitterregen struppig und zefleddert.

Nun dürfen sie alle aber auch in Würde welken. Sie haben uns viel Freude bereitet.  Danke!!

 

Jetzt würde ich gerne neu pflanzen. Die Gartencenter sind prall gefüllt mit Geranien, Petunien, Hortensien, Dahlien und vielen, vielen anderen Sommerblühern. Ich hätte in einen wahren Kaufrausch verfallen können…

Aber das Leben hat mich gelehrt: Alles muss eingepflanzt, gewässert, gedüngt, gepflegt werden!

Eine kleine Auswahl hat es aber auf meine Terrasse geschafft.

Doch darf ich sie schon einpflanzen??

Waren die kühlen Temperaturen  Anfang der Woche schon die verfrühten Eisheiligen??

Ich beschließe: JA!!!

Und dann schau’n wir mal…

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