Refugium-Blau

vom Leben einer jungen Alten

Monat: Januar 2018

Hindernisse, Hürden, Stolpersteine

Gerade eben war ich noch voller Zuversicht, was mein Baby „Treffpunkt“ angeht, und schon im nächsten Moment zeigt sich, dass der Weg zur Realisation doch sehr steil, steinig und holprig ist. Halt so, wie das Leben so ist.
Da gibt es für mich mal wieder nur eine: Innehalten und die Situation in Ruhe betrachten und überdenken. Und dann eventuell die Weichen neu stellen.
Ganz konkret zeigen mir Vorschriften, Auflagen und Bestimmungen wo meine Grenzen sind.                                                                                                                                                          Aber ich bin ja schon ein „großes Mädchen“! Ich habe gelernt, dass es mir nicht gut tut, gewisse Grenzen auszutesten oder gar zu überschreiten.
Und schließlich soll es mir ja gut gehen!!
Also schau’n wir mal…

Ein neues Kleid…

… für meinen Tisch.

So hin und wieder habe ich das dringende Bedürfnis, etwas zu verändern. Damit meine ich jetzt nicht unbedingt das Leben im Ganzen oder Besonderen. Ich meine einfach meine Umgebung, gestalterisch gesehen. Möbel rücken war früher schon mal auch eine Option. Da wurden, vorzugsweise an verregneten Sonntagen, Kommoden und Sofas auf Tücher und Lappen gestellt und quer durch das Wohnzimmer geschoben  –  und meistens danach wieder zurück.

Diese Zeiten sind vorbei. Der Wunsch nach Veränderung ist geblieben.

Irgendwann habe ich dann eine ganz einfache und leicht umzusetzende Möglichkeit entdeckt.

Tatatata!

Man nehme Geschenkpapier(!), rolle es als Läufer über den Tisch und Schwupps! hat dieser ein neues Kleid, strapazierfähiger als man erst einmal vermutet, über mehrere Mahlzeiten lebensfähig, jederzeit zu ersetzen und leicht zu entsorgen. Wunderbar!!

 

Alleinsein – Genuss oder Verdruss??

Ich bin gerne alleine! Wirklich!

Ich kann mich gut beschäftigen, lese viel, höre gerne Musik, singe im Chor, mache Sport. Und dann ist da ja auch noch der Haushalt. Und man wundert sich, wie man es auch alleine schafft, Unordnung und Staubwölkchen zu produzieren. Ich gehe ins Kino und ins Theater, treffe mich mit lieben Freunden.

Immer wieder.

Immer mal wieder ergeht es mir jedoch, wie in Janoschs wunderschönem Kinderbuch “Post für den Tiger“ beschrieben: Der kleine Tiger und der kleine Bär leben gemeinsam in einem kleinen Häuschen. Während der kleine Bär in die Welt geht um Fische zu fangen, hat der kleine Tiger die Aufgabe, sich um den Haushalt zu kümmern. Aber wenn er so alleine ist, wird er immer ganz traurig und hat zu nichts mehr Lust und am Ende des Tages hat er gar nichts vollbracht.

Wie habe ich es am Anfang meiner „großen Freiheit“ genossen, morgens im Bett bleiben zu können, die Uhr Uhr sein zu lassen und ganz im Hier und Jetzt den Tag zu vertrödeln.

Mittlerweile bin ich wohl ausgeruht. In der Regel stehe ich zeitig auf, frühstücke langsam und informiere mich dabei über das Weltgeschehen. Aufräumen, Wäsche waschen, Blog schreiben, telefonieren, Sport machen, Essen kochen, und dann…  Dann ist erst Mittag!

Wie freue ich mich dann, wenn ich ein „Tageshighlight“ im Blick habe. Dazu gehören hoffentlich bald auch Treffen und Begegnungen mit alten und neuen Freunden im „Treffpunkt“!!

Die Primeln weinen… Ich nicht!

Wie bin ich froh!

Ich habe ein Dach über dem Kopf und eine wärmende Heizung. Wenn ich raus gehe, wärmt mich eine dicke Jacke. Und wenn ich wiederkomme, gibt es ein warmes Essen und dann einen Stapel Bücher und eine Couch auf der ich es mir gemütlich machen kann.

Ja, es geht mit gut. Da ich allerdings auch „nur“ Mensch bin, vergesse ich dies manchmal, dann sind all diese Vorteile und Bequemlichkeiten einfach selbstverständlich.

Aber heute kann ich mich sehr darüber freuen.

Danke, liebes Wetter!!

 

Frühlingsboten

Hui, wie tobte gestern der Sturm! Gott sei Dank war das Rhein-Main-Gebiet doch im Großen und Ganzen verschont.

Und habt ihr auch gehört, dass die Wintermonate bisher viel zu dunkel, viel zu nass, viel zu ungemütlich waren? Und so scheint es weiter zu gehen…

Ist es da nicht wunderschön, dass es jetzt allüberall Frühlingsboten gibt? Es wird mir ganz anders ums Herz, wenn ich die sonnengelben Narzissen sehe, die bunte Vielfalt der Primeln, den betörenden Duft der Hyazinthen rieche, draußen im Vorgarten die kleinen Stiefmütterchen bereits dicke Knospen haben, auf der Wiese die Gänseblümchen blühen.

Habt ihr auch schon das frühlingsverheißende Vogelgezwitscher vernommen? Und dieTage werden länger, abends ist es schon deutlich zu spüren.

Da wird es doch zumindest in mir drinnen hell und licht!!

Treffpunkt55

So sieht es im Moment aus – Das Bild auf der Startseite der neuen Homepage. Aber viel mehr ist da auch noch nicht vorhanden. Ich bastele, experimentiere, probiere aus. Und scheitere. Und fange noch einmal von vorne an…

Also werde ich mal wieder meinen persönlichen „Systemberater“ hinzuziehen müssen.

Aber wie auch immer – mein Projekt geht schrittchenweise weiter. Nachdem am vergangenen Freitag schon liebe Freunde mit mir den Start gefeiert haben, mich in meinem Vorhaben bestätigt und Unterstützung zugesagt haben, bin ich neu motiviert.

Jetzt ist Kleinarbeit angesagt um offene Fragen zu klären und ich werde meine Kreise weiter ziehen…

Hallo Welt*,  ich komme!!

 

*Naja, zumindest: Hallo Mainz

Huhu, da bin ich wieder

Ein paar Tage lang war ich verschollen. Das bedeutet allerdings ganz und gar nicht, dass ich untätig war.

Im Gegenteil: Heimlich (nicht so ganz), still (auch nicht wirklich) und leise (das schon gar nicht) habe ich mein Projekt zum Leben erweckt.

Es heißt jetzt Treffpunkt55 und schon bald werdet ihr mehr darüber erfahren.

Ich bin schon ganz gespannt auf das, was kommt. Ihr hoffentlich auch!!

Vitamine gegen das Wintergrau

Mir fehlt die Sonne! Tag für Tag in das Wintergrau zu schauen macht mich müde, ich fühle mich etwas saft- und kraftlos. Aber wir wissen ja alle was dagegen zu tun ist…

An Bewegungsmangel kann es bei mir derzeit nicht liegen. Also: Ernährungsgewohnheiten überprüfen. Mal wieder!

Mein Blick fällt auf eine Schüssel, prall gefüllt mit Zitrusfrüchten. Bei näherer Betrachtung sehen diese aber nicht mehr wirklich einladend aus. Es ist so: Beim Einkaufen lachen sie mich an, diese leuchtend gelben oder orangefarbenen, prallen, schon bei purem Anblick gesundheitsversprechenden Kugeln. Da sie in größeren Gebinden, eingefangen in Netze, meist günstiger zu erwerben sind, schlage ich dann zu. Zuhause esse ich dann mit Genuss ein, zwei, manchmal auch drei oder vier Früchte. Und der Rest? Liegt und liegt und liegt. Und wenn sie nicht schimmeln dann trocknen sie leise vor sich hin. Und dann habe ich keine Lust mehr sie zu essen.

Deshalb mache ich heute Saft! 1 Grapefruit, 1 Zitrone, 3 Orangen und 5 Mandarinen habe ich ausgepresst. Und dann noch etwas Rosmarin, Ingwer und Ananasminze* mit hineinpüriert.

Energie, du darfst kommen!!

 

*Ananasminze ist ein Duft- und Würzkraut, verfügt über einen zarten Minzgeschmack und, wenn man die Blätter zwischen den Fingern reibt, einen dezenten Duft nach Ananas. Die Minze trotzt unseren winterlichen Klimaverhältnissen und sieht mit ihrem panaschierten Laub einfach schön aus.

 

Nachtrag:   UND PLÖTZLICH KAM DIE SONNE! (((-:

Gute Vorsätze

Nein, ich habe mir keine guten Vorsätze für das neue Jahr vorgenommen. Das habe ich aufgegeben nachdem ich, wie so viele andere, feststellen durfte, dass nach dem 1. Januar das Leben nicht neu beginnt. Und trotzdem: Nachdem man wochenlang mehr oder weniger fixiert war auf das Großereignis Weihnachten, hat man jetzt den Kopf wieder frei für neue oder aber auch altbekannte Gedanken, Wünsche, Ziele.

Also keine guten Vorsätze mehr, aber vielleicht doch ein wenig Selbstoptimierung??!! Alle Jahre wieder stelle ich mich neuen (eigentlich den immer gleichen) Herausforderungen: Gesünder leben, wieder mehr sporteln, unangenehme Dinge nicht aufschieben, keine unnötigen Einkäufe tätigen…

Alles auf einmal, das geht natürlich nicht! Aber so nach und nach, immer mal wieder eine kleine oder große Herausforderung für die Woche annehmen…

Das müsste doch möglich sein!!

Huch! Ist denn schon der 3. ??

Habt ihr das Schlafdefizit der Silvesternacht schon ausgeglichen? Und seid ihr im neuen Jahr bereits angekommen?

Ich gestehe, ich noch nicht so richtig…  Die ersten beiden Tage des neuen Jahres habe ich mit „Extremschlumpfen“* verbracht. Der neue Kalender wurde in Besitz genommen  –  interessant wie schnell er sich mit bevorstehenden Terminen füllt.  Habe mir mal wieder einen Überblick im Kühlschrank verschafft  –  wer hat denn vor den Feiertagen soo viel eingekauft? Geräumt habe ich: Geschenkpapier wieder an Ort und Stelle verstaut, den Adventsteller abgeräumt, die erste Weihnachtsdekoration weg gepackt, Tannennadeln von der Terasse gekehrt…

Ich gestehe, ich mag die Vorweihnachtszeit, ab Januar sollte dann aber doch bitte der Frühling kommen…

*Extremschlumpfen bedeutet „Alles kann, nichts muss.“

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