Refugium-Blau

vom Leben einer jungen Alten

Monat: Dezember 2017

Zwischen den Jahren

Ein bisschen aus der Zeit gefallen bin ich. Wochen- ja, fast schon monatelang haben mir Zettel und Listen den Weg hin zu dem alljährlichen Großereignis Weihnachten gezeigt. Plötzlich ist es vorbei!

Schön war’s. Trubelig und lebhaft war’s. Und ein bisschen stressig war es natürlich auch. Jetzt nutze ich die Zeit, die letzten Tage, die zurückliegenden Wochen und Monate, das spannende , fast schon vergangene Jahr zu verabschieden. Das tut mir gut! Und ich freue mich immer mehr auf den Weg, der jetzt vor mir liegt.

Vielleicht mache ich heute mal eine Liste!!

 

 

Weihnachtsgruß

Die Weihnachtszeit ist herangebrochen, es gibt keinen Grund Angst zu haben.
Zur Weihnachtszeit lassen wir das Licht herein und verbannen die Schatten
und in unserer Welt des Überflusses können wir ein freudiges Lächeln verbreiten.
Umarme die Welt zur Weihnachtszeit!

Auszug und Übersetzung aus „Do they know it’s Christmas“ 1984 von Bob Geldorf und Midge Ure für  „Band Aid“.

Ich wünsche euch allen eine wunderschöne, friedvolle Weihnachtszeit mit viel Zeit für euch und eure Lieben!!

Leise rieseln…

… die Tannennadeln!

Da steht er nun, mein Tannenbaum. Heute darf er, nach seinem fast dreiwöchigenTerassenaufenthalt,  endlich ins Haus. Bei diesem grau-feuchten Wetter freut sich sicherlich selbst ein Baum darüber…

Es war Liebe auf den ersten Blick! Ich sah ihn inmitten seiner Kollegen stehen, gerade gewachsen, schmal gebaut, so dass er sich perfekt in die für ihn vorgesehene Ecke einfügen würde, und gerade so groß, dass ich ihn gut ganz eigenständig in Griff bekommen würde. So schnell war die Entscheidung für den Kauf des Einen, des Besonderen, des zukünftigen Weihnachtsbaums, noch nie gefallen. Er musste es einfach sein!!

Die Überraschung kam als ich ihn liebevoll aus seinem Netz schälte, ihn wieder aus seiner Zwangsenge befreite, ihn erst einmal in einen Korb stellte und ganz sachte an eine geschützte Stelle schob: Er rieselte schon!! Noch nicht so ganz dolle, aber zu  diesem Zeitpunkt wollte ich so etwas überhaupt noch nicht sehen. Sch….ade! Gott sei Dank muss er dieses Jahr nicht gar so lange durchhalten.

Heute nun darf er ins Haus. Was soll ich sagen: Er rieselt immer noch, klar, wie sollte es auch anders sein… Er sieht auch schon so ein klein bisschen angetrocknet aus.  Aber: Noch hat er Nadeln. Und in Größe und Wuchs ist er immer noch perfekt. Ich hab ihn immer noch lieb und freue mich darauf, ihn bald in sein festliches Kleid zu stecken!!

 

 

Granatapfelpower

Na, habt ihr euch in dieser Saison auch schon mit Granatapfelsaft bekleckert??

Ich gebe zu, bevor man in den Genuss des herb-süßen Geschmacks kommt, muss etwas Zeit und Mühe investiert werden. Aber es lohnt sich! Ich mache es mittlerweile so:

-unbedingt Handschuhe und Schürze anziehen,

-Granatapfel auf abwaschbarem Brett halbieren,

-Schüssel ins Spülbecken stellen (Spritzer lassen sich dann leicht abspülen),

-von der Granatapfelhälfte vorsichtig Stück für Stück abbrechen, dann lassen sich die Kerne ganz leicht mit dem Fingern lösen.

Granatäpfel gelten als Symbol für Leben und Fruchtbarkeit, man sagt ihm eine große Heilkraft bei verschiedenen Krankheitsbildern nach, die allerdings nicht wirklich wissenschaftlich belegt sind. Gesund ist er aber wegen seiner Mineralstoffe auf jeden Fall. Und ich mag in der Zeit der vielen süßen Leckereien seinen säuerlichen Geschmack sehr gerne. Es gibt ihn bei mir in der Winterzeit oft zum Feldsalat, aber auch als Topping zu Vanilleeis oder weißer Schokoladenmousse.

Alte Schätzchen

Ich liebe Dinge mit Geschichte. Seit Jahren lagern bei mir alte Stoffe, die von meinen Urgroßeltern stammen und von Tante Maria gerettet wurden. Tanta Magda räumte nämlich gerne auf. Und wenn schon, dann richtig! Sie brachte alles, was sich nicht wehrte, in eine Ecke des Hofes, zündete es an und   –  Alles weg!!

Nun hatte auch Tante Maria ein Herz für alte Schätzchen, sie konnte einige Bettbezüge, Laken und unverarbeitete Stoffe vor dem Feuer retten und hat sie mir sozusagen vererbt, teilweise mit Brandspuren und noch heute bilde ich mir ein,  einen leisen Rauchgeruch feststellen zu können.

Warum ich das heute erzähle? Seitdem ich mir Gedanken über die Einrichtung meines Refugiums mache, halte ich wieder Ausschau nach alten Dingen und dabei fielen mir auch diese Stoffe wieder ein. Gut, so! Zuuufällig ist ja auch noch Vorweihnachtszeit…. Und zuuufällig brauche ich gerade jetzt ein paar nette, liebevolle Kleinigkeiten… Und ebenso zuuufällig habe ich im Sommer jede Menge Lavendel geerntet….

Aber pssst! Nichts verraten!

In der Weihnachtsbäckerei

Mamas Spritzgebäck

Und meine Mama hatte das Rezept natürlich von ihrer Mama…

Du brauchst:

250g Butter, 5 Eigelb, 250g Zucker, 500g Mehl, 100g gemahlene Haselnüsse, 1 P. Vanillezucker, 1Tl Backpulver

Anschließend:

Mehl auf Arbeitsfläche sieben, Backpulver dazu, mit dem Zucker, dem Vanillezucker, den Haselnüssen und der kalten, in Stückchen geschnittenen Butter zu einem Teig verkneten.

Den fertigen Teig in den Kühlschrank stellen. Ich bereite ihn bereits einen Tag vorher zu, dann kann alles gut durchziehen.

Für mich ist Spritzgebäck nur „echt“ wenn der Fleischwolf zum Einsatz kommt. Jedes Jahr im Advent darf meiner aus dem Keller ans Licht! (-:

Jetzt:

Backofen auf 200 Grad, Unter-und Oberhitze, vorheizen, Backbleche mit Backpapier auslegen, und kurbeln, kurbeln, kurbeln bis der Teig verarbeitet ist.

In etwa 8 Minuten die Plätzchen goldbraun backen.

Was macht eigentlich das Projekt??

Vordergründig sieht es in Moment so aus als würde da überhaupt nichts passieren…

Aber im Hintergrund!!!

Ich bin stark mit der Gestaltung der Räume beschäftigt, stöbere im Internet, klappere Möbelhäuser ab, wälze Prospekte und Kataloge und denke, denke, denke…

Dann wäre ja auch immer noch die Frage offen, wie ich das alles organisiere:  Als Club? Als Verein? Als Privatinitiative? Einen ganzen Ordner voll habe ich bereits mit Informationen (Internet sei Dank!) und muss jetzt Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen.

Und wie mache ich mich der Öffentlichkeit bekannt? Über Internet? Oder Flyer und Aushänge? Ich könnte Zeitung und verschiedene Gremien informieren… Oder gehe ich alle derzeit möglichen Wege gleichzeitig?

Ich denke, denke, denke…

Eines ist aber klar:

In diesem Jahr passiert noch nicht viel.

Es darf und muss sich alles in kleinen Schritten entwickeln.

Ich möchte ja nicht von dem großen Erfolg überrollt werden!!! *

*Achtung! Scherz!

Wir sagen euch an…

…den ersten Advent!


Einstimmung

Das sind sie, die Zutaten für meinen diesjährigen Adventsteller…

 

 

 

 

Auch der Terassentisch hat sich aufgehübscht!

 

 

 

 

Und nach getaner Arbeit der erste Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt.

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