Refugium-Blau

vom Leben einer jungen Alten

Monat: November 2017 (Seite 1 von 2)

Ist er nicht schön??

Diesen Stuhl und seine drei Brüder habe ich bei Ebay- Kleinanzeigen entdeckt und gleich zugegriffen. Ist er nicht schön??

Bereits vier Stunden später konnte ich sie mein Eigen nennen! Ich freue mich so sehr, die erste Errungenschaft für mein Refugium!!

Ansonsten plane ich, suche ich, überlege ich und freue mich, dass nichts und niemand mich hetzt und ich mir alle Zeit nehmen kann, die ich mir zugestehe.

Was für ein Luxus! Und ich genieße es sehr!!

Hmm – lecker Herbstessen

Das Rezept für diese Herbstpfanne habe ich im vergangenen Jahr entdeckt und jetzt endlich wieder einmal zubereitet. Das Schöne daran ist: Man braucht sich an keine konkreten Mengenangaben zu halten! Ich habe es bereits für 4 Personen, aber auch für 6 oder 8 zubereitet und es schmeckt immer. Außerdem hat es den großen Vorteil, dass man es gut vorbereiten kann und wenig Zeitstress hat. Die kluge Hausfrau (der Hausmann natürlich auch…)  weiß das zu schätzen. (((-:

Ich nehme:

kleine Kartoffeln (z.B.  Drillinge), 1 kleinen Hokkaidokürbis, grüne Bohnen,4 – 5 rote Zwiebeln, Knoblauch, Rapsöl, Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian, evtl. Kräutermischung

Die Kartoffel koche ich bereits am Vortag und pelle sie. Ebenso werden die Bohnen geputzt, in ca 5cm lange Stücke geschnitten und blanchiert.

Etwa 4 Stunden vor der Zubereitung im Ofen schneide ich den Kürbis und die roten Zwiebeln in Spalten. Dann gebe ich Kartoffel, Bohnen, Kürbis und die Zwiebeln in eine große Schüssel, würze sie großzügig mit Salz, Pfeffer, dem Knoblauch und den Kräutern, übergieße alles mit Rapsöl und lasse es zugedeckt gut marinieren.

Gut 1 Stunde vor Essenszeit heize ich den Backofen auf 200 Grad Umluft vor. Das Gemüse wird in eine tiefe Fettpfanne gegeben, die Hähnchenkeulen, ebenfalls gut gewürzt, obenauf verteilt. Das Blech kommt auf die mittlere Schiene. In der ersten halben Stunde decke ich das Blech mit Alufolie ab damit die Hähnchenschenkel nicht zu dunkel werden. Wenn sie mir am Schluss der Garzeit noch zu blass sind schalte ich kurz den Grill dazu.

Hmm! Ein leckeres Herbstessen!!

 

 

 

In den Startlöchern…

 

Man kann sich überhaupt nicht entziehen. Allüberall wird vorbereitet, gerichtet, dekoriert…

Wie in jedem Jahr kommt die Advents-und Weihnachtszeit wieder so plötzlich. Und – Überraschung!!! In diesem Jahr ist Heilig Abend bereits am 4. Adventssonntag. Also:

LOS GEHT’S

 

 

 

In diesem Jahr besteht meine Weihnachtsdekoration vorwiegend aus Naturmaterialien. Ganz stolz bin ich auf mich, bereits vor 14 Tagen habe ich  Vorbereitungen dazu getroffen. Im Heizungskeller trockneten Limetten- und Zitronenscheiben leise vor sich hin. Mal sehen, was daraus werden wird…

„Was bedeutet zähmen?“

„Das wird oft ganz vernachlässigt“, sagte der Fuchs.

„Es bedeutet sich vertraut miteinander machen.“

 „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry 

 

Genau das tue ich zurzeit. Ich mache mich vertraut, sitze im Raum, lasse ihn auf mich wirken, sehe all diese liebenswerten Besonderheiten: das Fenster zum Flur, den Kamin, der keiner mehr ist, den wunderschönen Tisch, an dem schon viele Menschen gesessen haben. Ich sehe viele lachende, fröhliche Menschen, die bald wieder an diesem Tisch sitzen und miteinander reden, diskutieren, es sich gut gehen lassen.

Ich sehe allerdings auch, dass noch ein Stück Weg vor mir liegt, diese Räume zu einem Refugium zu machen. Und trotz aller Unsicherheiten freue ich mich darauf!

 

 

Dazu noch ein Zitat aus dem „kleinen Prinzen“:

„Aber wenn du mich zähmst, dann werden wir einander brauchen. Du wirst für mich einzigartig sein. Und ich werde für dich einzigartig sein in der ganzen Welt …“

Man ist so alt wie man sich fühlt…

Im Radio habe ich von einer wissenschaftliche Studie bezüglich des Wohlbefindens älterer Menschen gehört. Leider kann ich mich nicht mehr genau daran erinnern, wer diese Untersuchung gemacht hat. Aber an die Kernaussage des Berichts erinnere ich mich genau:

Der Hälfte der Probanden wurde ein Umfeld vorgegeben, in dem alles grau und trist war, in dem man sich schwer und ungelenk fühlte, einsam und alleine.

Der anderen Hälfte wurde suggeriert, dass man sich frisch, jung und lebendig fühlte.

Beim Verlassen des Raumes war ein deutlicher Unterschied zu bemerken. Während Gruppe 1 langsam, fast schon schleppend, und gebeugt den Raum verließ, ging Gruppe 2 zügig und beschwingt hinaus.

Beeindruckend!

Nun wissen wir doch schon lange, dass unsere Gedanken das Handeln bestimmen.

Und warum gelingt uns das nicht zuverlässig? Warum fallen viele von uns, da möchte ich mich gar nicht ausnehmen, immer mal wieder in ein tiefes schwarzes Loch?

Wir werden daran arbeiten, ihr Lieben!!

Waldspaziergang

Ich habe es getan!!

 

Gestern konnte ich die Korken knallen lassen!! Na gut, es war nur der Schraubkorken eines Piccolos, aber immerhin!!

Plötzlich ging alles ganz schnell. Am Sonntag informierte mich mein zukünftiger Lieblingsvermieter, dass er den Maklerauftrag gekündigt habe und somit einer Vermietung an mich nichts mehr im Wege stünde…

Jetzt Augen zu und durch! Alle inneren Schweinehunde und Bedenkenträger zum Schweigen verdonnern!

Natürlich habe ich zugesagt und gestern Abend den Mietvertrag unterschrieben.

Ich habe jetzt also einen Laden, einen Traum, eine diffuse Vorstellung zur Realisation und sonst erst mal nichts… Aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel. Und gut Ding will Weile haben. Und Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden. Und einen großen Berg erklimmt man nur Schritt für Schritt…

Also mache ich mich auf den Weg, in ganz kleinen Schritten, peu à peu, und ich freue mich darauf.

DAS PROJEKT KANN STARTEN!!!

Gut gess wird immer!

Auf dem Mercado de Nostra Senora de África in Santa Cruz:

Kaum zu glauben: Mitten im Anagagebirge auf Teneriffa, versteckt in dem kleinen Bergdörfchen Taborno, gibt es ein wunderbares französisches Lokal:

Den Sommer verlängern…

Gegen Novembergrau, Nieselregen und nasse Kälte gibt es ein wunderbares Rezept:

Ab nach Teneriffa!!!

Sonnenaufgang in Las Caletillas

Bougainvillea in Santa Cruz

Oberhalb der Playa de las Teresitas

Bewegtes Meer in Las Caletillas

Sonnenuntergang in El Sauzal

Gedankenwürmer

Ohrwürmer kennen wir alle…

Diese Lieder, die sich im Kopf festsetzen und sich, ob man will oder nicht, penetrant immer wieder in den Vordergrund schieben.

Kennt ihr auch Gedankenwürmer?? Diese Überlegungen, die sich durchs Gehirn winden, sich immerzu schlängeln und so zuverlässig wieder und wieder an der Oberfläche auftauchen und uns dann  beschäftigen.

Mein REFUGIUM, von dem ich glaubte, es zu den Akten gelegt zu haben, entwickelte sich zu einem solchen Gedankenwurm.

Ich kam einfach nicht davon los. Egal wie ich mich ablenkte, was ich unternahm und erlebte, schwupps, war er wieder da, der Gedanke:

ICH KANN DOCH MEINEN TRAUM NICHT EINFACH SO AUFGEBEN.

Dann kam der Herbst, die kühle und nasse Luft, die frühe Dunkelheit, meine Angst vor einem Winter, der mich zu viele Stunden in meiner Wohnung verweilen lassen würde, allein mit meinem Gehirnkarussell, in welchem nicht immer nur Schönes sondern auch all meine Ängste und Sorgen Runde für Runde drehten.

Der Laden stand leer.

ABER JETZT!

Ich kontaktierte den Vermieter und teilte ihm meinen Entschluss mit: Der Laden sollte meiner werden, jetzt ganz sicher!

So einfach war es dann doch nicht. Die Vermietung des Ladens nahm inzwischen ein Makler wahr, dessen Gebühr wollte ich nicht zahlen, schließlich hatte ich „meinen“ Laden eigenständig für mich entdeckt.

Was also tun??

Jetzt war Geduld angesagt…

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