Refugium-Blau

vom Leben einer jungen Alten

Weihnachtstrubel überall!

#Werbung für vorweihnachtlichen Lichterglanz und Winzerglühwein

Weshalb erwachsene Menschen in der Vorweihnachtszeit mit Rentiergeweihen oder Tannenbaumhüten geschmückt unterwegs sind, das erschließt sich mir nicht.

Weshalb sich aber alle Jahre wieder Menschenscharen auf Weihnachtsmärkten zusammen finden, sich durch enge Budengassen schlängeln oder geduldig am Glühweinstand anstehen, das kann ich gut nachvollziehen.

Auch ich mag die besondere Atmosphäre, die auf den Weihnachtsmärkten herrscht. Den Glanz der unzähligen Lichter, die diese dunkle Jahreszeit erhellen. Den Geruch nach Nelken, Zimt und Lebkuchengewürz, nach Kindheit und schönen Erinnerungen. Ich genieße den mittlerweile wirklich guten Winzerglühwein, die knusprigen Reibekuchen meines Traditionsstands, auf die ich mich einmal im Jahr richtig freue.

Wie schön ist der Anblick des nostalgischen Kinderkarussells und der überdimensionierten Weihnachtspyramide. Und auch der Anblick all der gut gelaunten Menschen, die mit dampfenden Bechern in der Hand eng zusammen stehen und zeigen, dass sie sich wohl fühlen.

Ich mag den Mainzer Weihnachtsmarkt im Schatten des Doms sehr.

Einer der schönsten Weihnachtsmärkte der Region befindet sich aber meiner Meinung nach in Ober-Ingelheim. Umgeben von den alten Wehrmauern und gleich unterhalb der wunderschönen Burgkirche findet man hier ein ganz besonderes Ambiente.

Neben den kulinarischen Angeboten (Da möchte ich besonders die leckere Lammbratwurst erwähnen…) findet man hier noch einige Stände mit Kunsthandwerk, es gibt kein Dauergedudel aus Lautsprechern, sondern ein Rahmenprogramm mit Musikschaffenden der Umgebung.

Und wenn dann noch ein paar Schneeflöckchen vom Himmel rieseln, dann ist das –

Ein Traum!!

In dulci jubilo…

#Werbung für das Singen, Tönen und Klingen, egal wie einem der Schnabel gewachsen ist

…nun singet und seid froh!

Jetzt ist sie wieder gekommen, die Zeit, wo sich sangesfreudige Menschen in Kirchen, Gemeindehäusern oder anderen Örtlichkeiten einfinden, um gemeinsam zu singen. Oft sind es Chöre, die sich wochen- manchmal monatelang vorbereitet und geübt haben, um gemeinsam das erarbeitete Liedgut zu präsentieren.

Immer häufiger gibt es aber auch offene Singstunden und sogenannte „Rudelsingen“, wo man sich einfach aus Spaß und Freude zum Singen trifft. Und das ist gut so!

Ich kenne Menschen, die scheuen sich, im Beisein Anderer Gesangstöne von sich zu geben. Die Begründung dafür ist immer ähnlich: Es sei ihnen als Kind gesagt worden, sie könnten nicht singen, würden brummen, den Ton nicht halten, hätten kein Rhythmusgefühl…

Schade eigentlich. Es ist doch bekannt und erwiesen, dass das Singen viele positive Aspekte hat. So baue es Stresshormone ab, stärke die Abwehrkräfte, fördere das soziale Miteinander und vieles mehr.

Natürlich kann nicht jeder sangesfreudige Mensch in einem leistungsorientierten Chor mitsingen, dessen Liedauswahl anspruchsvoll ist und ein gewisses Können und Erfahrung  voraussetzt.

Umso schöner ist es, dass es heute Treffen gibt, wo sich alle zusammen finden, die ganz einfach Spaß am Singen haben. Und zuhause, in meinen 4 Wänden oder im Auto kann ich tönen wie ich will. Schief oder schräg, im eigenen Takt, laut oder leise, einfach so wie mir gerade ist!!

Backen für das Wohlbefinden

#Werbung für Zimt und Zucker und genussvolles Naschen

Regenschwer und in tiefes Grau gehüllt zeigt sich der Novemberhimmel. Nichts, aber auch rein gar nichts zieht mich nach draußen.

Was also kann es Schöneres geben, als das gemütliche, warme Zuhause noch ein bisschen gemütlicher und behaglicher zu machen? Und was ist in dieser Jahreszeit dafür besser geeignet, als – richtig – die Weihnachtsbäckerei. Himmlische Düfte durchziehen die Räumlichkeiten, der Backofen im Dauerbetrieb heizt noch ein wenig mehr ein, die prall gefüllten Keksdosen lassen uns stolz auf das Ergebnis des Schaffens blicken, die Vorfreude auf gemütliche Runden mit süßen Leckereien steigt!

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass das unwirtliche Novemberwetter schon seit Jahrhunderten dazu beigetragen hat, die Tradition der Weihnachtsbäckerei zu etablieren.

Und es gibt tatsächlich wahre Weltmeisterinnen unter Weihnachtsbäckerinnen! Das durfte ich erst kürzlich wieder feststellen.

28. November, Gespräch an der Supermarktkasse:

Ah, das sieht nach Plätzchenbacken aus!

Richtig. Die Zeit wird langsam eng.

Wieso? Bis Weihnachten dauert es doch noch fast 4 Wochen.

Ja, aber normalerweise habe ich zum 1.Advent bereits 12 Sorten gebacken. Im Moment habe ich erst 5.

Früher war meine Mama die weltbeste Weihnachtsbäckerin, heute ist es meine gute Bekannte Annette. Wahre Wunderwerke zaubert sie, ein Plätzchen köstlicher als das andere, die reinste Verführung. Für mich hat das Backen durchaus auch mit Arbeit zu tun, für sie nicht. Sie betont gerne, dass es für sie die reine Freude ist und dass sie sich mit der Backerei durchaus auch für nicht gar so angenehme Tätigkeiten belohnt. Bewundernswert!

Da kann ich nicht mithalten. Was ich allerdings mit Fug und Recht behaupten kann: Meine Plätzchen sind mit Liebe und Herz gemacht!

Ach übrigens: Seit dem 2. November 2019 gibt es auf der Weltraumstation ISS einen Backofen und die Besatzung hat den Auftrag bekommen Kekse mit Schokochips zu backen. Die lange Aufenthaltsdauer im All könne den Astronauten durchaus mal auf die Nerven gehen. Und angeblich hätten Wissenschaftler herausgefunden, dass der Seelenfrieden und das Wohlbefinden durch das Backen verbessert werden können.

Die hätten einfach uns fragen sollen!!

*Einige Fotos sind mir freundlicherweise von Annette zur Verfügung gestellt worden. Danke!

Erwischt!

#Werbung für die Kraft von mediterranen Sonnenfrüchten, Omas Hühnersuppe und für ein Unternehmen namens Pommerland (einfach so, aus Überzeugung)

Überall schnieft es und kränkelt es. Und da denkt man noch: Gut, dass ich verschont geblieben bin!

Doch über Nacht dann sieht die Welt anders aus! Endlose Hustenkrämpfe, eine verstopfte Nase und nur noch Pudding und Blei im Körper. Gott sei Dank kein Fieber, aber absolut saft- und kraftlos.

So heftig hat es mich lange nicht mehr erwischt!

Was also tun?

Ich schwöre seit Jahren auf die heilsame Wirkung von Thymian. Deshalb gibt es als Erstmaßnahme Thymian intensiv: als Tee, als Kapsel, als Tropfen, als Inhalation. Und es ist erst einmal Extremcouching angesagt.

An Tag 2 ergänze ich meine Eigenbehandlung  mit einem bekannten Mittel, welches auf der Basis von Efeu erstellt wird. Mit Vitaminen aus sonnengereiften Zitrusfrüchten ergänze ich das Portfolio meiner Naturheilmittel.

An Tag 3 beschließe ich, mir trotz Wackelknien und Schnaufatmung ein Suppenhuhn zu besorgen. Schon von meiner Oma habe ich gelernt, dass eine gute, selbst gemachte Hühnersuppe bei Erkältungen wahre Wunder bewirkt. Und was meine Oma für Gut befand, wird heute sogar wissenschaftlich bestätigt.

Tatsächlich kann ich in der folgenden Nacht wieder durch die Nase atmen! Also mache ich weiter wie bisher…

Und mit Tee, Tee, Tee!

Elfentraum und Drachenblut sind meine neuesten Entdeckungen. Zufällig bin ich auf die kleine Bio-Teemanufaktur Pommerland an der deutschen Ostsee gestoßen und bin begeistert!

Langjähriges Kräuterwissen und ganz viel Liebe stecken in den Kräutertees dieser Genossenschaft, in der sich hauptsächlich Frauen aus der Region zusammen getan haben, um die Welt an ihren Produkten teilhaben zu lassen. Und das Schöne ist: Diese Teesorten heben die Laune und schmecken gut!

https://kraeutergarten-pommerland.de/

Heute ist Tag 5, es geht bergauf! Ich kann noch keine Bäume ausreißen, aber immerhin kleine Ästchen knicken…

Wie wir alle wissen, dauert ein Infekt mit Doktor 7 Tage, ohne Doktor eine Woche. Also ist noch etwas Geduld angesagt.

Aber mit Wärme, Ruhe und liebevoller Zuwendung wird das bald wieder!!

Alles hat seinen Reiz

#Werbung für taubenetzte Gräser, wohltuendes Grün und Frischluftaufenthalt

Nein, ich finde es nicht besonders schön, dass es jetzt so früh dunkel ist, dass mir die feucht-kalte Luft in die Knochen krabbelt, dass ich mich wieder warm einpacken muss…

Aber ich jammere nicht! Ich doch nicht!!

Man kann es hören und lesen: Bewegung an der frischen Luft tut gut, egal bei welchem Wetter.

Wenn ich dann erst einmal meinen inneren Schweinehund überwunden habe und tatsächlich losgelaufen bin – ja – dann kann ich das auch unterschreiben.

Mit kuscheliger Steppjacke, Wollmütze und Schal gehe ich los…

Und mache, wie so oft, schöne Entdeckungen:

Einen absolut großartigen Vorteil nach einem Frischluftaufenthalt bei niedrigen einstelligen Temperaturen gilt es noch zu erwähnen:

Danach ist es wunderbar wieder im kuschelig warmen Zuhause zu sein!!

Ein neues Gästehaus

#Werbung für einen vogelfreundlichen Garten und die Vielfalt der Vogelarten

Heute hat mich ein Rotkehlchen besucht! Ich habe schon lange Zeit keins mehr gesehen…

Immer mehr Vogelarten sind vom Aussterben bedroht.

Für mich ist das eine erschreckende Nachricht. Nach Aussagen von Wissenschaftlern sind von weltweit etwa 10 000 Vogelarten 1200, das bedeutet jede achte, in ihrem Bestand gefährdet.

Grund dafür ist, dass sich der natürliche Lebensraum der  Vögel in den letzten Jahrzehnten stark verändert hat.

Aber ich kann etwas dagegen tun!

NABU empfiehlt:

Unordentliche Ecken zu belassen (Hurra! Das ist eine meiner leichtesten Übungen.)

Wasserstellen anzubieten

Heimische Sträucher zu pflanzen

Futterstellen schaffen

Nistmöglichkeiten anbieten

Quelle: https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/tiere/voegel/index.html

Ich werde zukünftig die Vögel in meinen Garten locken, es soll – so Vogel es will – zu einem Paradies für sie werden.

Begonnen habe ich mit meinen „Gästehäuschen“.

Bereits im August habe ich ein kleines, mit meinen Enkelinnen selbst zusammengebautes Häuschen auf meiner Terrasse aufgestellt. Leider hat es sich als nicht wirklich gut geeignet erwiesen: Es war zu klein, bei schlechtem Wetter wurde das Futter nass, es war kippelig und leider auch für den ab und an herumstreunenden Kater zu leicht zu erreichen.

Da sich aber schon nach ein paar Tagen die Meisen auf meine Terrasse locken ließen, war klar, der Standort durfte nicht groß verändert werden. Es war einfach zu schön, das lebhafte Hin- und Her von meinem Wohnzimmer aus zu beobachten!

Aber es war auch klar: Ein neues Gästehaus muss her!

Und jetzt steht es da. Nur ein kleines Stück vom alten Standort entfernt, im Hang, wo der Kater kein leichtes Spiel mehr hat.

Und sie kommen wieder! Viele kleine, lebhafte Meisen flattern umher und besuchen die Futterstelle. Leider sind sie sehr fotoscheu und oft, wenn ich mit gezückter Kamera hinter dem Fenster warte, sind sie – husch- davon geflattert.

Manchmal kommen sogar ein paar Haubenmeisen vorbei, selten piekt auch die diebische Elster vom ausgestreuten Futter.

Und heute war ein Rotkehlchen da!!

PS: Leider sind viele Fotos nicht so ganz klar, da viele durch die Wohnzimmerfensterscheibe „geschossen“ wurden…

Sonnenstrahl und Nebelschwaden

#Werbung für Morgenspaziergänge und Naturschauspiele

Es war ein wahres Spektakel, das ich vor ein paar Tagen miterleben durfte!

Strahlender Sonnenschein in den Weinbergen verlockte mich zu einem Spaziergang, zu einer Zeit, in der ich normalerweise bei einer Tasse Kaffee ganz gemütlich in den Tag starte.

Und dann kroch der Nebel ganz langsam aus dem Rheintal herauf und hüllte all die leuchtende Farbenpracht in sanften, grau-weißen Dunst.

Genau das hat wohl auch der Dichter Karl Mayer (1786-1870) bereits vor etwa 200 Jahren erlebt:

Sonne und Nebel

Die Morgensonne beutet

den Nebel reizend aus.

Dort in der Ferne deutet

sie auf Gebüsch und Haus.

Doch neuer Nebel allerwärts

verschlingt den holden Morgenscherz.

Ich könnte es nicht schöner beschreiben!!

Der schöne Schein

#Werbung für genaues Hinsehen, wohlüberlegte Entscheidungen und das Zugeständnis an sich selbst, ab und zu Fehlentscheidungen treffen zu dürfen

Sieht er nicht schön aus?

Prall und rotglänzend lockt er und verführt er – ich kann es kaum erwarten, ihn zu pflücken, zu schmecken, zu genießen. Allein der Gedanke daran lässt mir vor lauter Vorfreude das Wasser im Munde zusammen laufen.

Kennt ihr das auch?

Eine hübsche Verpackung, das schöne Foto in einem Hochglanzmagazin, der gelungene Werbetext – immer wieder gibt es Verführer, die mich zu spontanen Käufen animieren.

Und dann kommt das böse Erwachen!

Das Rezept für das Gericht, dessen Foto mich so sehr angesprochen hat, schmeckt – irgendwie komisch.

Das Kleid in meinen Lieblingsfarben sieht dann doch am Model viel besser aus. Hätte ich mir die Schnittform genauer angeschaut, hätte ich es wissen können. Und die Verarbeitung – naja.

Vielgelobte Filme, gut besprochene Bücher, hoch gepriesene Weine, angesagte Restaurants entpuppen sich für mich als Flops.

Wie kann das passieren?

Ein kluger Mensch hat gesagt: Wer enttäuscht ist, hat sich vorher getäuscht.

Dann sorgen wohl schöne Bilder im Kopf und die Erwartung von Genuss, Wohlbefinden und Glück, dass man den klaren Blick verliert.

Manchmal kann man die eigene Fehlentscheidung gut verschmerzen, manchmal aber ist die Enttäuschung groß. Bei Büchern, Filmen und Theaterstücken kann ich das Ganze schnell und leicht als Lebenserfahrung verbuchen. Bei mir wirklich wichtigen und bedeutsamen Dingen jedoch schaue ich mittlerweile viel genauer hin, achte auf das, was mir wichtig ist und lasse mich nicht mehr so oft vom schönen Schein blenden.

Es sind oftmals die kleinen, unscheinbaren Äpfelchen, die besonders wohlschmeckend und saftig sind und alle Erwartungen erfüllen!!

Abschied vom Sommer

#Werbung für warme Farben, wärmendes Licht und ein warmes Zuhause

Es ist Herbst geworden. Die Temperaturen sind deutlich kühler, die Tage spürbar kürzer, die Verweildauer draußen in der Natur auch. Und da ist es wieder, dieses feuchte Nass, genannt Regen, das sich auch in diesem Sommer sehr rar gemacht hat.

Man kann es nicht leugnen, das Jahr neigt sich dem Ende zu und ein bisschen Wehmut klingt mit, wenn der Sommer sich endgültig verabschiedet hat.

Doch wird uns dieser Abschied mit einem wunderschönen Farbspektakel erleichtert und es gibt die Gewissheit, dass nun andere schöne Dinge wieder in den Vordergrund rücken!

Ich erfreue mich am rot-bunten Weinlaub, an der üppigen Pracht der Früchte an meinem Zierapfelbaum, ich sammele Hagebutten, Feuerdornperlen und trockne die letzten Freilandrosen.

Ich kann wieder ins Kino gehen, die Konzertsaison hat eröffnet, Museen erwarten meinen Besuch.

Zuhause kann ich mich in die Kuscheldecke hüllen und einen regnerischen Tag getrost mit einem dicken Buch und viel Tee auf der Couch verbringen.

Und ich koche: Kürbissuppe, Kartoffelsuppe, Bohneneintopf, Püree, Gratin, Kohl und Lauch und freue mich auf die besonderen Momente mit Entenbrust und Gänsebraten.

Alles hat seine Zeit!

Aber es ist auch tröstlich zu wissen:

Der nächste Frühling kommt bestimmt!!

Die besten Jahre

#Werbung für ein langes glückliches Leben und für Gelassenheit im Umgang mit unerfreulichen Nebenerscheinungen

Es gibt sie immer wieder, Situationen oder Bemerkungen, die mir lange zu denken geben.

„Alt zu sein ist Scheiße!“, sagte neulich eine Frau, schätzungsweise Mitte sechzig, voller Inbrunst und mit verbitterter Miene.

Uiii!  Was muss ihr widerfahren sein, dass sie das soo sagt?

Natürlich ist das Leben kein Honigschlecken und das ist nun in jedem Alter so. Und es ist klar, dass es mit den Jahren immer mehr körperliche Gebrechen oder sogar schlimme Krankheiten gibt. Man hat vielleicht mehrere schmerzhafte Verluste erfahren, die Endlichkeit der eigenen Zeit wird einem immer wieder bewusst…

Es gibt aber auch andere Sichtweisen und Blickrichtungen.

Wer kennt nicht lustig aufgemachte Filme wie Das Beste kommt zum Schluss, Wir sind die Neuen, Was das Herz begehrt, in denen auf humorvolle Weise gezeigt werden soll, dass das Leben in späteren Jahren zwar besondere Herausforderungen mit sich bringt, dass es aber, mitunter unkonventionelle, Möglichkeiten gibt, mit diesen Herausforderungen umzugehen.

In den Bestsellerlisten tummeln sich Bücher, die die positiven Seiten des Älterwerdens aufzeigen, die Lesungen dazu sind gut besucht.

Beispiele hierzu sind:

Eckart von Hirschhausen/Tobias Esch: Die bessere Hälfte

Margot Käßmann: Schöne Aussichten auf die besten Jahre

Aber ist das so? Kommen in der zweiten Lebenshälfte die besten Jahre??

Hier kommt, ganz exklusiv und nur für euch, meine ganz persönliche Meinung:

Ich weiß gar nicht, ob meine schönsten Jahre schon vergangen sind oder erst kommen. In jeder Lebensphase hatte ich Sorgen, Nöte, dunkle Gedanken, aber immer viel mehr Spaß, Freude, Genugtuung, Heiterkeit…

Und daran hat sich nichts geändert. Deshalb freue ich mich auf Jahre, die hoffentlich immer wieder wundervolle, erfüllte Tage und Stunden bringen, die vielleicht zu den Besten meines Lebens  gehören werden.

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