Refugium-Blau

vom Leben einer jungen Alten

Frohe Ostern

Ostern kann kommen

Ostern kann kommen

#Werbung für Frühlingsgefühle, Traditionen und Lebensfreude

Ich hoffe sehr, dass es jetzt nicht klingelt und unangemeldeter Besuch vor der Tür steht! In meiner Wohnung riecht es doch gerade sehr intensiv nach Alkohol. Und das kommt so:

Ostern steht vor der Tür. Und da ich dieses Fest, das ja in diesem Jahr auch ein richtiges Sonnen-Frühlingsfest zu werden verspricht, ganz besonders liebe, weckt das in mir zuverlässig die Motivation Neues auszuprobieren.

In diesem Jahr soll eine Oster-Frühlings-Dekorationsidee in die Tat umgesetzt werden und es gibt eine Eierlikörzubereitungspremiere!

Aber Schritt für Schritt:

Österliche Tischdekoration

Ei, Ei, Eierlikör

Und hier ist mein Rezept für ca. einen halben Liter:

4 Eigelb mit 1 Päckchen Vanillezucker und 125g Puderzucker in einem kleinen Topf oder einer Metallschüssel schaumig schlagen.

170 ml Kondensmilch mit 7,5% Fett dazugeben und verrühren

125 ml weißer Rum unterrühren

Im Wasserbad etwa 6 Minuten lang rühren, bis der Likör dickflüssig wird.

In sterile Flaschen gefüllt hält sich der Eierlikör im Kühlschrank gut 6 Wochen, erlebt aber selten den Ablauf der Mindesthaltbarkeit!

Bis Sonntag habe ich gut durchgelüftet. Dann gibt es Vanilleeis mit Eierlikör.

Besuch kann kommmen!!

Regen bringt Segen

#Werbung für Achtsamkeit für die Natur, für bienenfreundliche Pflanzen und überhaupt: für das Leben

Schön, dass es heute regnet!

Es ist doch erstaunlich, wie ein langer Sommer den Blick auf die Natur und unsere Umwelt verändert.

Nun kann man wirklich nicht sagen, dass es Erkenntnisse über die Klimaerwärmung nicht schon längst gibt und uns auch eindringlich von den Konsequenzen für unser Dasein berichtet wird.

Aber Mensch ist wie er ist: Scheinbar braucht er die eigene Erfahrung, um Worte und Sachverhalte besser verstehen zu können.

Ein langer, viel zu trockener Sommer, unzählige Berichte über das Insektensterben, insbesondere auch das Sterben der Bienen, erschreckende Bildberichte über den Plastikmüll und die verheerenden Folgen – all das bleibt nicht ohne Wirkung!

Ich würde von mir selbst behaupten, dass ich schon immer sehr achtsam diesbezüglich war. Jetzt bemühe ich mich, doch noch viel konsequenter auf den Schutz der Umwelt zu achten.

Das gelingt mir nicht immer, aber doch immer öfter!!

Meer, Meer und mehr

#Werbung für Meeresrauschen, eindrucksvolle Sonnenuntergänge und das Frühblüherwunderland „Keukenhof“

Kleine Auszeit in Holland!

Meer, Seeluft, Sonne.

Im Strandpavillon sitzen, sich im Anblick des Wassers verlieren, dem immerwährenden Spiel der Wellen zuschauen, die frechen Möwen betrachten und nicht müde dabei werden. Hinter der schützenden Glasscheibe sitzend, die frische Meeresbrise und die wärmenden Sonnenstrahlen genießen – wunderwunderschön!!

Und wenn dann noch Frühling ist und man den Trubel nicht scheut, dann sollte man sich unbedingt das Erlebnis „Keukenhof“ gönnen.

Natürlich ist es ein Massenevent und ich selbst habe mich jahrelang davor gescheut, weil es doch ganz und gar meinem Vorurteil einer „Rentnerbusreise“ entsprach…

Nun bin ich mittlerweile selbst im Rentenalter. Ich kann gut damit umgehen, dass ich meine eigenen Vorurteile lebe. Wenn’s sich doch mit meinen Interessen deckt und ich mir damit schöne Erlebnisse schaffen kann! Mit dem Bus bin ich allerdings nicht gefahren…

Und dann war es einfach nur beeindruckend. Farbenprächtig, üppig, mal Ton in Ton, mal kunterbunt… Seht einfach selbst:



Radfahrsaison eröffnet

Es soll gleich vorweg gesagt werden:

Hierbei handelt es sich um meine ganz persönliche Radfahrsaison. Und die ist nun mal nicht ganzjährig, wie bei vielen begeisterten Radfahrern und Radlerinnen. Ich brauche zum Radfahren einigermaßen angenehme Temperaturen, nicht zu viel Wind, natürlich keinen Regen und ein Ziel, das mich reizt und motiviert.

Ich fahre gerne mit dem Rad.

Gelernt habe ich das Radfahren vor vielen Jahren in einem kleinen Eifeldorf, mit wenig Verkehr und um einfach so rumzuradeln, nur zum Vergnügen.

Danach habe ich viele Jahre lang auf der Höhe gewohnt, mit toller Aussicht und mit mühsamem Nachhauseweg, wenn man sein Gefährt, nach einer Tour müde und durstig, den Berg hinauf schieben musste. Als dann die Kindlein kamen – eins, zwei, drei und vier-  war die Fortbewegung per Rad lange kein Thema mehr.

Es kam wie es kommen musste, das Vehikel stand meistens im Schuppen und rostete vor sich hin…

Doch Zeiten ändern sich. Es folgten ein Umzug, die Bekanntschaft mit einem radfahrbegeisterten Menschen und,  ja, auch die Verbreitung der motorisierten Fahrräder.

Ich wurde stolze Besitzerin eines Pedelecs, im Volksmund E-Bike genannt. Und bin bei meinen ersten Fahrversuchen gleich zweimal heftig gestürzt.

Ja, ich habe es langsam und vorsichtig angehen lassen. Und nein, ich bin nicht gleich losgerast. Ich habe einfach trotz umfassender Beratung und trotz Probefahren das falsche Rad gehabt! Wir haben uns schlicht und ergreifend nicht lieben gelernt!

Mittlerweile habe ich eine wunderbare Beziehung zu zwei anderen Rädern, einem ganz und gar normalen, um kurze Strecken in der Ebene zu fahren und zu einem kleinen, meiner Körpergröße entsprechendem Rad mit einem Reifendurchmesser von 20 Zoll, mit dem ich anspruchsvollere Strecken locker meistere.

Seitdem habe ich unfallfrei schon mehrere, wunderschöne Radausflüge unternommen und ich hoffe, es werden noch viele weitere dazukommen.

Meine Saison geht ja gerade erst los!!

7 -Kräuter-Glück

Jetzt gibt sie wieder: In festes Papier sanft eingehüllte grüne Kraftpakete, allgemein als „Frankfurter Grüne Soße“ oder einfach nur „Grüne Soße“ bekannt. Schnittlauch, Petersilie, Kresse, Sauerampfer, Kerbel, Borretsch, Pimpinelle gehören in die klassische Kräutermischung.

Es gibt unzählige Rezepte, mit saurer oder süßer Sahne, Quark, Joghurt oder Schmand, mit oder ohne Essig und Öl, manchmal mit zerdrücktem Eigelb, manchmal mit gehacktem Ei.

Ich kann mein Rezept ganz einfach dem individuellen Geschmack anpassen und je nach Tagesgelüsten variieren.

Es muss natürlich nicht immer nur die grüne Soße sein. Gerade zu Frühlingsanfang liebe ich frisch zubereitete Kräuterbutter, Frischkäsekugeln in Kräutern gewälzt, Kräuterquark, Hähnchenbrust oder Schweinefilet im Kräutermantel und – natürlich! – „meine“ grüne Soße, meistens mit Schmand, einem Schuss süßer Sahne und gehacktem Ei.

Wie auch immer: Allein die Tatsache, dass die Kräuter auf dem Markt und auch im Supermarkt wieder zu haben sind, der Anblick und der Geruch und sogar das meditative Zerkleinern lösen bei mir zuverlässig eine große Frühlingsfreude aus.

Das wünsche ich euch auch!!

Bitte nicht „seniorenbeige“!

Sei wie das Veilchen im Moose, bescheiden sittsam und rein…

Wer kennt nicht diesen Vers, der vor Jahren in die Poesiealben geschrieben wurde? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das heute noch ein beliebtes Sprüchlein ist. Heute werden doch das eigene Selbstbewusstsein und die Individualität eines Jeden viel mehr in den Vordergrund gerückt. Und das ist auch gut so!

Aber ist es nicht so, dass doch viel davon in uns steckt? Die Erziehung und die Lebenserfahrungen haben uns dazu gebracht, sich oft, und vielleicht zu oft, still, leise und unauffällig zu verhalten. Und ist es nicht so, dass diese Lebenseinstellung mit zunehmendem Alter häufiger zu beobachten ist? Dazu fällt mir sofort der Begriff „seniorenbeige“ ein. Grrrr!

Dabei ist doch das Leben so bunt! Es gibt viele tolle Beispiele von Menschen, die sich stolz und selbstbewusst zeigen. Farbig, flippig, aufgeschlossen, neugierig… Und das mit Recht!

Und nicht wie die stolze Rose, die immer bewundert will sein…

Es muss ja nicht immer sein, aber bitte doch immer mal wieder!!

Alles neu macht…

…der Frühling!

Ist es nicht schön?

Zumindest schon ab und an. So auch heute Morgen: Die Sonne lacht, die Vögel zwitschern, die Störche bauen ihre Nester und die Frühlingsblumen strahlen.

Ein alljährliches kleines Wunder, das mich wieder und wieder in Erstaunen versetzt und Freude in mir aufkommen lässt.

Und so, wie die Natur es uns vorlebt, geht auch mein Leben. Nach langem Winterschlaf bin ich wieder da!

Treue Leser und Leserinnen wissen: Große Pläne hatte ich, tolle Ideen, wunderschönes Kopfkino.

Die Umsetzung hat leider nicht funktioniert und ich hatte daran zu knabbern, musste echte Trauerarbeit leisten. Diese Zeit war wichtig!

Jetzt gibt es neue Ideen, Pläne , Inspirationen . Ich freue mich darauf, sie mit euch zu teilen…

Das pure Gartenglück!

Natürlich gibt es das nicht. Das weiß jedermann und jede Frau, die ein Stück Natur ihr eigen nennen. Umsonst gibt’s nix!

Aber heute erzähle ich nicht von Winden, die alles umgarnen und ersticken oder von Disteln, die, kaum habe ich eine von ihnen entfernt, wie siebenköpfige Drachen zu neuem Leben erwachen. Ich berichte auch nicht vom nervigen Sauerklee, der in den kleinsten Fugen zu finden ist und sich kaum bändigen lässt.

Heute zeige ich mein pures Gartenglück! So schön wie es jetzt grünt und blüht, das ist eine wahre Freude.

Sehr zu empfehlen – Nidda Radweg

Die Nidda – ein romantisches Flüsschen, das im Vogelsberg entspringt und bei Frankfurt-Höchst in den Main mündet, schlängelt sich auf seinem etwa 100 Kilometer langen Weg durch unterschiedlichste Landschaftsräume.

Unsere kleine Tagestour (knapp 50 Kilometer) führt uns von Höchst nach Bad Vilbel – und zurück. Eine wundervolle Strecke für reines Genussradeln, kaum Steigung und zumindest an den Wochentagen viel Platz für andere Radler, Jogger, Wanderer und Gassigeher! Auf gut ausgebauten Radwegen geht es zunächst durch den Frankfurter Grüngürtel mit anschließenden Parks, dann, immer in Flußnähe, durch Streuobstwiesen, Gartenanlagen und an Pferdekoppeln vorbei. Viele Bänke laden ein zur kleinen Rast.

Bad Vilbel, unser Tagesziel, überrascht mit seiner neu gestalteten Mitte und einem Café auf einer Fußgängerbrücke über die Nidda. In der wunderschönen Altstadt von Höchst, auf dem von mehreren Lokalen umsäumten Schlossplatz, können wir den Abschluss unseres Ausflugs genießen.

Das macht Lust auf mehr!! Bis zur Quelle der Nidda gibt es noch viel zu entdecken. Und irgendwann gehen wir auch das an…

 

 

« Ältere Beiträge

© 2019 Refugium-Blau

Theme von Anders NorénHoch ↑