Refugium-Blau

vom Leben einer jungen Alten

Unterwegs…

  … in  Rheinhessen.

Supertolles, frühsommerliches Wetter bringt mich nach dem langen Winter auf’s Rad. Und was gibt es Schöneres, als die Vorteile des Rentnerlebens zu nutzen und mitten in der Woche Radwege zu  fahren, die am Wochenende übervölkert sind.

Mein Liebster und ich entscheiden uns nach einigen Überlegungen, einen Teil des Selztalradwegs zu fahren: mit dem  Auto nach Köngernheim und dann per Radl bis nach Alzey – und natürlich wieder zurück.

Eine wunderschöne Strecke, teilweise entlang der leise plätschernden Selz, teilweise inmitten der zur Zeit üppig blühenden und grünenden Natur. Und da unterwegs tatsächlich recht wenig los ist , lässt es sich entspannt radeln.

Wunderschön!!

 

Schlemmerparadies Elsass

Bei strahlendem Sonnenschein in dieser wunderschönen Landschaft unterwegs zu sein, das ist doch leben „wie Gott in Frankreich.“

Wunderschöne Orte: Straßburg, Colmar, Riquewihr, Obernai… Die Liste lässt sich um viele weiter Dörfchen und Städtchen erweitern.

Und überall diese fast unwiderstehlichen Leckereien:

Meine Mitbringsel:

Macarons, die nicht nur gut aussehen sondern sogar lecker schmecken:

Und Macrons:

Und hier noch ein Übernachtungstipp für Menschen, die auch das Außergewöhnliche lieben:

http://www.rebstock-kehl.de

Liebevoll geführtes Haus, individuell und geschmackvoll eingerichtete Zimmer, ein schönes Restaurant mit superleckerem Essen,freundliches Personal und allgegenwärtig: Kunst, Kunst, Kunst. Ein kleiner Hinweis für alle, die es im Zimmer nicht allzu ungewöhnlich mögen: Informiert euch im Internet!

 

Ich komme wieder!!

Unterwegs in Zwingenberg (-:

Nicht weit vom Rhein-Main-Gebiet entfernt, an der hessischen Bergstraße, am Fuß des Odenwalds, liegt das Städtchen Zwingenberg, laut Wikipedia älteste Stadt der Region.

Ostermontag, wunderschönes Frühlingsausflugswetter! Also, auf nach Zwingenberg…

Geprägt von wunderschönen Fachwerkhäusern und alten Mauern hat der Ort einen ganz eigenen Charme. Besonders sehenswert sind auch die evangelische Bergkirche aus dem 17.Jahrhundert und die liebevoll gestaltete „Scheiergass“.

         

 

FROHE OSTERN!

Ich wünsche allen nah und fern ein wunderschönes Osterfest!

Ach, du dickes Ei!

Eine tolle Idee! dachte ich, als ich in einer Zeitschrift diese Ostereier, gefärbt mit Naturprodukten, gesehen habe.  So schöne Fotos! Das wollte ich auch machen…

Also: Frisch ans Werk! Ich besorgte Rote Bete und Spinat. Zwiebeln und Kurkuma sind  in meinem Haushalt vorrätig. Und dann kaufte ich natürlich Eier. Weiße sollten es sein, damit die Farben so richtig schön leuchten. Das erwies als gar nicht soo einfach, schließlich wollte ich keine Eier aus Legebatterien, schlussendlich bin ich aber fündig geworden.

Also habe ich einen Sud aus Zwiebelschalen und etwas Kurkuma gekocht, einen zweiten aus frischem Spinat und schließlich Nummer 3 aus Stücken frischer Rote Bete.

Tolle Farben: ein sattes Gelbbraun, ein leuchtendes Grün und ein sattes Rot.

Die Eier wusch ich sorgfältig ab damit sie die Farbe auch gut annehmen würden. Und dann ab damit in die Kochtöpfe.

Und dann…

… hm, soo sollte das aber nicht aussehen.

Der Zwiebelsud färbte immerhin die Eier, allerdings mehr braun als gelb. Und am besten die Arbeitsplatte, auf die ich trotz aller Vorsicht gekleckert hatte, und erst nach ein paar Minuten abwischte.  Und der rote Sud machte aus weißen Eiern, zart schmutzigbraungraue. Aber rot oder zumindest zart rosa?? Und grün?? Weit gefehlt!

Das war wohl nix. Außer natürlich Lebenserfahrung, und davon kann man gar nicht genug erwerben. ((-;

Ich verrate euch jetzt ein Geheimnis: Im kommenden Jahr ist wieder Ostern. Und ich weiß schon jetzt wie ich meine Eier färbe.

Gar nicht! Naturbraun ist doch auch schön!!

 

Und es gibt ihn doch…

Ich meine damit nicht den Osterhasen… Obwohl  –  den gibt es natürlich auch. (-;

Ich meine den Frühling! Immerhin zeigt er ab und zu sein Gesicht und die Temperaturen sind, zumindest bei uns im Rhein-Main-Gebiet, im Plus. Wenn doch nur nicht sooo häufig die liebe Sonne von dicken Wolken und grauen Nebelschleiern verdeckt wäre. Eigentlich warte ich, und das betrifft nicht nur mich,  jedes Jahr ungeduldig auf schöneres Wetter. Aber in diesem Jahr empfinde ich es als besonders langwierig! Ich will Sonne und Wärme!!

Na gut! Wenn man genau hinschaut, steht der Frühling in den Startlöchern. Die Weißstörche bauen mit Elan ihre Nester, die Paare beziehen ihre Wohnung und bereiten alles für die neue Brut vor. Und allüberall sprießen die Knospen, aus der nassen Gartenerde ragen vorsichtig neue Triebe, die Rosen sind da mutiger, ihren Trieben kann beim Wachsen fast schon zusehen. Und kleine Veilchen blühen, die Forsythien zeigen uns ihr prall-gelbes Gewand, die ersten Tulpen sind da, und, und, und…

Lange kann’s nicht mehr dauern!!

Impressionen einer Reise

Zug fährt schlafen – steht vorne drauf.  (((-:     Ist das nicht süß??  Ich habe es zum ersten Mal gesehen und startete meine Reise nach Amsterdam mit einem Schmunzeln im Gesicht und im Herzen. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die das Leben einfach nett machen.

Amsterdam war schön, wie eigentlich immer. Klar, wenn man endlich mal wieder Zeit mit Kind und Enkeltöchtern verbringen kann…

Amsterdam ist aber auch einfach eine schöne Stadt. Es war zwar bitterkalt und der Wind pustete heftig. Aber der Himmel strahlte in leuchtendem Blau!!

 

 

Noch ’n Gedicht…

März

Im März fängt bunt de Frühling aa.

Die Blümmscha blühe hie un da,

umschwärmt von Biencha mit Gesumm.

Aa Glück: De Winter is erum!

De aale Urlaub wird genomme.

Der is aan jetzt so recht willkomme.

 

Zum Winterschlaf in dere Zeit

Kimmt oft noch Frühjahsmüdigkeit.

Doch wenn in alle Äst un Zweische

So nach un nach die Säfte steische,

erwache Triebe, lacht des Herz.

En scheene Monat is der März!

 

Frankfurter Mundartgedicht

 

Frühstart

Da war ich wohl ein bisschen voreilig: Die dicken Winterjacken waren schon von verknuddelten Papiertaschentüchern befreit, gebürstet, gewaschen oder für die Reinigung weggehängt.

Die Vorfreude und die milden Temperaturen haben dafür gesorgt, dass dunkle, dicke Winterkleidung absolut nicht mehr tragbar waren. Hell und leicht musste es jetzt sein!

Nun kommt der Winter zurück, am Wochenende sind Minusgrade vorhergesagt und für mich bedeutet das: Ich werde wieder zittern und frieren.

Was also tun??

Ich bleibe einfach bei hell und leicht –

und ziehe ein wärmendes Fleece drunter!!

Nächste Woche ist Frühlingsanfang! Ob das Wetter das weiß? (((-;

Jetzt gibt’s Hühnersuppe

Da dachte ich doch tatsächlich, ich käme ungeschoren davon… Täglich habe ich Ingwertee getrunken, Vitamine zu mir genommen und mir die Hände sorgfältig gewaschen, wenn ich von unterwegs wieder nach Hause gekommen bin. Und – schwupps! – hat es mich doch erwischt.

Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen und ein dicker Kopf lähmten mich und ich fühlte mich saft- und kraftlos. Jetzt geht es so langsam wieder und ich verspüre wieder einen Hauch von Energie. Also los zum Einkauf. Jetzt gibt’s Hühnersuppe. Besser spät als gar nicht und schaden tut’s sowieso nix.

Und so mache ich sie:

1 Zwiebel halbieren und in einer Pfanne anrösten.

In einem großen Topf mit leicht gesalzenem, kalten Wasser das Huhn aufsetzen.

Dann kommen klein geschnittenes Suppengemüse, die Zwiebel,  gehackter Knoblauch und Ingwer sowie Chiliflocken dazu.

In einem Teebeutel (dann kann man alles ganz leicht wieder heraus fischen…) gebe ich 2 Lorbeerblätter, 3-4 Wacholderbeeren und Pfefferkörner in die Suppe.

Ich lasse alles eine gute Stunde lang köcheln. Dann nehme ich das Huhn heraus, lasse es etwas abkühlen und schneide das Fleisch in kleine Stücke. Teebeutel nicht vergessen!

In die Suppe gebe ich entweder Reis oder feine Suppennudeln. Wenn die Einlage gar ist, schmecke ich alles noch einmal ab und gebe das Fleisch wieder hinein.

Vor dem Servieren alles mit frischer, klein gehackter Petersilie bestreuen.

Gute Besserung!!

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