Refugium-Blau

vom Leben einer jungen Alten

Alles hat seinen Reiz

#Werbung für taubenetzte Gräser, wohltuendes Grün und Frischluftaufenthalt

Nein, ich finde es nicht besonders schön, dass es jetzt so früh dunkel ist, dass mir die feucht-kalte Luft in die Knochen krabbelt, dass ich mich wieder warm einpacken muss…

Aber ich jammere nicht! Ich doch nicht!!

Man kann es hören und lesen: Bewegung an der frischen Luft tut gut, egal bei welchem Wetter.

Wenn ich dann erst einmal meinen inneren Schweinehund überwunden habe und tatsächlich losgelaufen bin – ja – dann kann ich das auch unterschreiben.

Mit kuscheliger Steppjacke, Wollmütze und Schal gehe ich los…

Und mache, wie so oft, schöne Entdeckungen:

Einen absolut großartigen Vorteil nach einem Frischluftaufenthalt bei niedrigen einstelligen Temperaturen gilt es noch zu erwähnen:

Danach ist es wunderbar wieder im kuschelig warmen Zuhause zu sein!!

Ein neues Gästehaus

#Werbung für einen vogelfreundlichen Garten und die Vielfalt der Vogelarten

Heute hat mich ein Rotkehlchen besucht! Ich habe schon lange Zeit keins mehr gesehen…

Immer mehr Vogelarten sind vom Aussterben bedroht.

Für mich ist das eine erschreckende Nachricht. Nach Aussagen von Wissenschaftlern sind von weltweit etwa 10 000 Vogelarten 1200, das bedeutet jede achte, in ihrem Bestand gefährdet.

Grund dafür ist, dass sich der natürliche Lebensraum der  Vögel in den letzten Jahrzehnten stark verändert hat.

Aber ich kann etwas dagegen tun!

NABU empfiehlt:

Unordentliche Ecken zu belassen (Hurra! Das ist eine meiner leichtesten Übungen.)

Wasserstellen anzubieten

Heimische Sträucher zu pflanzen

Futterstellen schaffen

Nistmöglichkeiten anbieten

Quelle: https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/tiere/voegel/index.html

Ich werde zukünftig die Vögel in meinen Garten locken, es soll – so Vogel es will – zu einem Paradies für sie werden.

Begonnen habe ich mit meinen „Gästehäuschen“.

Bereits im August habe ich ein kleines, mit meinen Enkelinnen selbst zusammengebautes Häuschen auf meiner Terrasse aufgestellt. Leider hat es sich als nicht wirklich gut geeignet erwiesen: Es war zu klein, bei schlechtem Wetter wurde das Futter nass, es war kippelig und leider auch für den ab und an herumstreunenden Kater zu leicht zu erreichen.

Da sich aber schon nach ein paar Tagen die Meisen auf meine Terrasse locken ließen, war klar, der Standort durfte nicht groß verändert werden. Es war einfach zu schön, das lebhafte Hin- und Her von meinem Wohnzimmer aus zu beobachten!

Aber es war auch klar: Ein neues Gästehaus muss her!

Und jetzt steht es da. Nur ein kleines Stück vom alten Standort entfernt, im Hang, wo der Kater kein leichtes Spiel mehr hat.

Und sie kommen wieder! Viele kleine, lebhafte Meisen flattern umher und besuchen die Futterstelle. Leider sind sie sehr fotoscheu und oft, wenn ich mit gezückter Kamera hinter dem Fenster warte, sind sie – husch- davon geflattert.

Manchmal kommen sogar ein paar Haubenmeisen vorbei, selten piekt auch die diebische Elster vom ausgestreuten Futter.

Und heute war ein Rotkehlchen da!!

PS: Leider sind viele Fotos nicht so ganz klar, da viele durch die Wohnzimmerfensterscheibe „geschossen“ wurden…

Sonnenstrahl und Nebelschwaden

#Werbung für Morgenspaziergänge und Naturschauspiele

Es war ein wahres Spektakel, das ich vor ein paar Tagen miterleben durfte!

Strahlender Sonnenschein in den Weinbergen verlockte mich zu einem Spaziergang, zu einer Zeit, in der ich normalerweise bei einer Tasse Kaffee ganz gemütlich in den Tag starte.

Und dann kroch der Nebel ganz langsam aus dem Rheintal herauf und hüllte all die leuchtende Farbenpracht in sanften, grau-weißen Dunst.

Genau das hat wohl auch der Dichter Karl Mayer (1786-1870) bereits vor etwa 200 Jahren erlebt:

Sonne und Nebel

Die Morgensonne beutet

den Nebel reizend aus.

Dort in der Ferne deutet

sie auf Gebüsch und Haus.

Doch neuer Nebel allerwärts

verschlingt den holden Morgenscherz.

Ich könnte es nicht schöner beschreiben!!

Der schöne Schein

#Werbung für genaues Hinsehen, wohlüberlegte Entscheidungen und das Zugeständnis an sich selbst, ab und zu Fehlentscheidungen treffen zu dürfen

Sieht er nicht schön aus?

Prall und rotglänzend lockt er und verführt er – ich kann es kaum erwarten, ihn zu pflücken, zu schmecken, zu genießen. Allein der Gedanke daran lässt mir vor lauter Vorfreude das Wasser im Munde zusammen laufen.

Kennt ihr das auch?

Eine hübsche Verpackung, das schöne Foto in einem Hochglanzmagazin, der gelungene Werbetext – immer wieder gibt es Verführer, die mich zu spontanen Käufen animieren.

Und dann kommt das böse Erwachen!

Das Rezept für das Gericht, dessen Foto mich so sehr angesprochen hat, schmeckt – irgendwie komisch.

Das Kleid in meinen Lieblingsfarben sieht dann doch am Model viel besser aus. Hätte ich mir die Schnittform genauer angeschaut, hätte ich es wissen können. Und die Verarbeitung – naja.

Vielgelobte Filme, gut besprochene Bücher, hoch gepriesene Weine, angesagte Restaurants entpuppen sich für mich als Flops.

Wie kann das passieren?

Ein kluger Mensch hat gesagt: Wer enttäuscht ist, hat sich vorher getäuscht.

Dann sorgen wohl schöne Bilder im Kopf und die Erwartung von Genuss, Wohlbefinden und Glück, dass man den klaren Blick verliert.

Manchmal kann man die eigene Fehlentscheidung gut verschmerzen, manchmal aber ist die Enttäuschung groß. Bei Büchern, Filmen und Theaterstücken kann ich das Ganze schnell und leicht als Lebenserfahrung verbuchen. Bei mir wirklich wichtigen und bedeutsamen Dingen jedoch schaue ich mittlerweile viel genauer hin, achte auf das, was mir wichtig ist und lasse mich nicht mehr so oft vom schönen Schein blenden.

Es sind oftmals die kleinen, unscheinbaren Äpfelchen, die besonders wohlschmeckend und saftig sind und alle Erwartungen erfüllen!!

Abschied vom Sommer

#Werbung für warme Farben, wärmendes Licht und ein warmes Zuhause

Es ist Herbst geworden. Die Temperaturen sind deutlich kühler, die Tage spürbar kürzer, die Verweildauer draußen in der Natur auch. Und da ist es wieder, dieses feuchte Nass, genannt Regen, das sich auch in diesem Sommer sehr rar gemacht hat.

Man kann es nicht leugnen, das Jahr neigt sich dem Ende zu und ein bisschen Wehmut klingt mit, wenn der Sommer sich endgültig verabschiedet hat.

Doch wird uns dieser Abschied mit einem wunderschönen Farbspektakel erleichtert und es gibt die Gewissheit, dass nun andere schöne Dinge wieder in den Vordergrund rücken!

Ich erfreue mich am rot-bunten Weinlaub, an der üppigen Pracht der Früchte an meinem Zierapfelbaum, ich sammele Hagebutten, Feuerdornperlen und trockne die letzten Freilandrosen.

Ich kann wieder ins Kino gehen, die Konzertsaison hat eröffnet, Museen erwarten meinen Besuch.

Zuhause kann ich mich in die Kuscheldecke hüllen und einen regnerischen Tag getrost mit einem dicken Buch und viel Tee auf der Couch verbringen.

Und ich koche: Kürbissuppe, Kartoffelsuppe, Bohneneintopf, Püree, Gratin, Kohl und Lauch und freue mich auf die besonderen Momente mit Entenbrust und Gänsebraten.

Alles hat seine Zeit!

Aber es ist auch tröstlich zu wissen:

Der nächste Frühling kommt bestimmt!!

Die besten Jahre

#Werbung für ein langes glückliches Leben und für Gelassenheit im Umgang mit unerfreulichen Nebenerscheinungen

Es gibt sie immer wieder, Situationen oder Bemerkungen, die mir lange zu denken geben.

„Alt zu sein ist Scheiße!“, sagte neulich eine Frau, schätzungsweise Mitte sechzig, voller Inbrunst und mit verbitterter Miene.

Uiii!  Was muss ihr widerfahren sein, dass sie das soo sagt?

Natürlich ist das Leben kein Honigschlecken und das ist nun in jedem Alter so. Und es ist klar, dass es mit den Jahren immer mehr körperliche Gebrechen oder sogar schlimme Krankheiten gibt. Man hat vielleicht mehrere schmerzhafte Verluste erfahren, die Endlichkeit der eigenen Zeit wird einem immer wieder bewusst…

Es gibt aber auch andere Sichtweisen und Blickrichtungen.

Wer kennt nicht lustig aufgemachte Filme wie Das Beste kommt zum Schluss, Wir sind die Neuen, Was das Herz begehrt, in denen auf humorvolle Weise gezeigt werden soll, dass das Leben in späteren Jahren zwar besondere Herausforderungen mit sich bringt, dass es aber, mitunter unkonventionelle, Möglichkeiten gibt, mit diesen Herausforderungen umzugehen.

In den Bestsellerlisten tummeln sich Bücher, die die positiven Seiten des Älterwerdens aufzeigen, die Lesungen dazu sind gut besucht.

Beispiele hierzu sind:

Eckart von Hirschhausen/Tobias Esch: Die bessere Hälfte

Margot Käßmann: Schöne Aussichten auf die besten Jahre

Aber ist das so? Kommen in der zweiten Lebenshälfte die besten Jahre??

Hier kommt, ganz exklusiv und nur für euch, meine ganz persönliche Meinung:

Ich weiß gar nicht, ob meine schönsten Jahre schon vergangen sind oder erst kommen. In jeder Lebensphase hatte ich Sorgen, Nöte, dunkle Gedanken, aber immer viel mehr Spaß, Freude, Genugtuung, Heiterkeit…

Und daran hat sich nichts geändert. Deshalb freue ich mich auf Jahre, die hoffentlich immer wieder wundervolle, erfüllte Tage und Stunden bringen, die vielleicht zu den Besten meines Lebens  gehören werden.

Die vergangene Pracht von Erika

#Werbung für Verblühtes und Vergangenes in malerischer Umgebung

Es soll Menschen geben, die sagen, in die Lüneburger Heide würden sie erst fahren, wenn sie achtzig Jahre alt sind.

Schade!

Sie verpassen tatsächlich eine traumhaft schöne Landschaft und ein einmaliges Naturerlebnis.

Natürlich wäre eine Reise in der Hauptblühzeit der „gemeinen Besenheide“, auch Erika oder Culluna Vulgaris genannt, imposanter gewesen. In diesem Jahr soll die Blüte noch üppiger als sonst ausgefallen sein, das muss ein wahres Farbspektakel gewesen sein!

Aber die Lüneburger Heide hat auch neben der Hauptsaison viel zu bieten. Es ist ein Paradies für Wanderer, Radfahrer und Naturliebhaber. Und für Menschen, die sich nicht ganz so gut auf eigenen Füßen oder auf  dem Fahrradsattel fortbewegen können, werden nostalgische Kutschfahrten angeboten.

Der Vorteil an einem Besuch in der Nebensaison liegt eindeutig darin, dass die Region in dieser Zeit nicht mehr so sehr von Touristenströmen überflutet ist. Man kann stundenlang durch die Heidelandschaft wandern oder radeln und begegnet nur ab und an weiteren Naturliebhabern, die hier unterwegs sind.

Einen Eindruck von der Blühfreude des Heidekrauts haben wir auch jetzt noch im Heidegarten im Höpen von Schneverdingen gewinnen können.

Mehr als 100 000 Pflanzen und 130 verschiedene Heidesorten kann man hier bestaunen und bei der Gestaltung wird Wert darauf gelegt, dass es zu jeder Jahreszeit blühende Bereiche gibt.

Und wem nach all der Ruhe und Beschaulichkeit nach ein bisschen urbanem Leben ist, dem empfiehlt sich ein Besuch in Lüneburg. Das Städtchen ist zwar mittlerweile 1050 Jahre alt, hat sich aber zu einer jungen, quirligen Studentenstadt mit der angeblich zweithöchsten Kneipendichte in Europa entwickelt.

Die Hansestadt Lüneburg ist einst vor allem durch den Handel mit Salz, dem weißen Gold, zu Reichtum und Ansehen gelangt und zeigte dies mit prachtvollen Bauten im Stil der Backsteingotik. Da die Stadt im zweiten Weltkrieg verschont geblieben ist, können noch sehr viele davon bewundert werden.

Dann aber wieder ab in die Ruhe der Heide!!

Kleine Emporkömmlinge

#Werbung für orangefarbene Kugeln  und gelbe Riesen und bunte Turbane

Allüberall sind sie jetzt wieder zu sehen: Kürbisse

Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Farben und Formen. Sie heißen Muskatkürbis, Butternut, Gelber Zentner Turbankürbis und das sind nur einige der bekannteren Sorten.

Der Liebling unter den Kürbissen ist seit geraumer Zeit allerdings der Hokkaido und das ist ganz einfach erklärbar. Als einer der wenigen Kürbisse muss er nicht geschält werden und kann schnell und einfach verwertet werden.

In diesem Jahr wollte ich mir in meinem Garten eigene Hokkaidokürbisse ziehen.

Um es einfach angehen zu lassen, habe ich mir zwei vorgezogene Pflänzchen gekauft und diese nach den Eisheiligen eingepflanzt. Und dann passierte erst einmal nicht viel.

Wie wir alle wissen, war auch dieser Sommer viel zu trocken. Also habe ich gewässert, gegossen, gewässert und gegossen. Lange Ranken wuchsen, ab und an blühte es wunderschön leuchtend gelb, viele grüne Blätter wanderten durch das Bett. Aber sonst passierte nichts, nicht der kleinste Fruchtabsatz war zu erkennen.

Irgendwann passierte es dann, die Ranken wanderten in die Höhe. Nummer 1 erklomm den Zierapfelbaum, Nummer 2 begab sich in eine zur Verfügung stehende Eibe. Nun ja!

Doch plötzlich konnte ich es sehen – 2 kleine Kürbisbabys waren entstanden. Klein und grün zuerst, dann aber nach und nach färbten sie sich zu einem wunderschön leuchtenden Orange. Es sind tatsächlich Hokkaidokürbisse, wenn auch leider trotz aller Wassergaben im Wachstum zurück geblieben.

Schade!

In den Supermärkten und auf dem Wochenmarkt gibt es für 2,99 Euro schöne runde annehmbar große Kürbisse. Vielleicht werde ich mir demnächst mal einen kaufen.

Meine beiden Kürbisse dürfen noch ein bisschen in ihren luftigen Höhen verbleiben. Vielleicht legen sie doch noch etwas zu…

Und was dann mit ihnen geschieht, davon erzähle ich euch ein anderes Mal!!

Sehr zum Wohle!

#Werbung für ein alkoholisches Getränk, das aus Traubensaft hergestellt wird und für deren Erzeuger

Ich trinke gerne mal ein Glas Wein.

Manchmal auch zwei oder sogar mal …

Das kann einen nicht wirklich verwundern, denn ein Teil meiner Wurzeln liegt  in der Moselregion, die weltweit durch hervorragende Steillagengewächse bekannt ist.

Seit vielen Jahren lebe ich nun in einer weiteren, ebenfalls weltweit bekannten Weinregion, Rheinhessen genannt.

Wein ist eins meiner liebsten Genussmittel, ist sein Verzehr doch oft verbunden mit leckeren Speisen, Geselligkeit und fröhlichen Gesprächsrunden oder aber mit intensivem Gedankenaustausch.

In letzter Zeit jedoch wundere ich mich immer häufiger über die Preise, die mittlerweile für ein Glas Wein gezahlt werden soll. Da ist doch eine recht deutliche Preissteigerung zu verzeichnen! Wenn ich das in D-Mark umrechne! Das kann doch nicht sein!

STOPP!!

Nur mal einen Moment inne halten. Und dann überlegen, wie und unter welchen Bedingungen dieses edle Getränk in mein Glas kommt.

Fast ein ganzes Jahr lang hat der Winzer im Weinberg zu tun, bis endlich die Trauben gelesen werden und der eigentliche Ausbau zum trinkfertigen Wein beginnt.

Meist schon im Januar werden die Reben geschnitten, im Frühjahr wird gebogen und gebunden, der Boden muss regelmäßig bearbeitet werden, die Pflanzen müssen während der Wachstumsperiode geschützt und gepflegt, gedüngt und manchmal auch gespritzt werden. Bis zur Lese im September muss sich gekümmert werden und es sind unzählige Handgriffe erforderlich. Und was ist mit der Witterung? Gibt es genügend Regen oder Sonne? Was passiert, wenn es stürmt und hagelt?

Ihr merkt es auch: Wein ist ein absolut wertvolles und kostbares Getränk!

Und ein guter Wein ist tatsächlich auch seinen Preis wert, nicht allerdings jeden…

Und wie erkenne ich einen für mich guten Wein??

Er muss mir ganz einfach richtig gut schmecken!!

Im Kleinen beginnen

#Werbung für die inneren Werte und kleine Alltagsphilosophien

Wertstoffhof heißt der Platz, zu dem die Menschen ihre Abfälle und kaputt gegangene Dinge bringen können, damit so viel wie möglich recycelt werden kann.

Diese Höfe haben sogenannte Paten. Das sind Männer, die während der Öffnungszeiten für Ordnung und Sauberkeit sorgen.

Schon seit einer ganzen Weile bringe ich in regelmäßigen Abständen meine Gartenabfälle hin. So habe ich schon mehrere dieser Paten erlebt. Ehrlich gesagt kann ich mich kaum an eins der Gesichter erinnern.

Bisher…

In diesem Jahr ist das anders.

Der Herr, der jetzt dort für Recht und Ordnung sorgt, ist mir durch seine Freundlichkeit und Offenheit gleich aufgefallen.

Meine Grüße werden freundlich erwidert, es werden Scherzchen gemacht, über schlechtes Wetter wird  geschimpft, gutes natürlich gelobt…

Und obwohl er offensichtlich selbst leicht gehbeeinträchtigt ist, bietet er mir regelmäßig seine Hilfe bei der mühsamen Schlepperei an.

Darauf habe ich ihn bei meinem letzten Besuch angesprochen, mich herzlich bedankt und ihm gesagt, wie wohltuend ich seine Freundlichkeit empfinde.

Seine Antwort:

„Wissen Sie, im Leben gibt es so viel Durcheinander und Unfrieden. Das ist doch nicht gut! Es ist viel schöner, wenn man für seine Mitmenschen ein nettes Wort hat. Und wenn das schon die Großen nicht hinkriegen, dann müssen wir im Kleinen anfangen!“

Recht hat er, mein Alltagsphilosoph!!

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